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"ENDLICH IST DES WINTERS KÄLTE DA ....."

Gestern, 09:53, 20. Dezember 2009

Weihnachtskalender-Gedicht
von Samira Kassel am 4. Advent 2009

........................

Endlich ist des Winters Kälte da
und auch Weihnachten ist nah.

Nun wollen wir auf Langlaufskiern
marschieren durch verschneite Wälder
und unsere Spuren ziehen über kahle Felder.

Wird uns dann langsam eisekalt,
freuen wir uns auf die Kneipe bald.

Hefeweizen, Glühwein und
Eis mit heißen Himbeeren
haben wir doch so gern.

……………………

… und so machen wir es heute
an diesem knackigen Wintertag
Im LAND DER STILLE.....



Zitiert aus: http://www.wer-kennt-wen.de/neues/gerd-kassel/

Gerd Kassel - 18.12.09, 13:05

Wir hauen ab! Raus! In den Schnee! Aufs Eis! Ins
Hochgebirge! Im Campingbus! Das volle Programm! Also
das Übliche! ... und Tschüss! Oliver H - 18.12.09, 13:11

wünsche ihnen einen schönen Urlaub Herr Kassel und
natürlich viel Spaß! :-) servus Patrick Naumann - 18.12.09, 15:52

viel spaß gerd Katharina Schmidt - 18.12.09, 17:03

aber herr kassel, hier schneits doch auch! xD + glatte
fahrbahn garantiert! xD

Gerd Kassel - 18.12.09, 18:00

Nee, in Freigericht sind
wir NUR zum Arbeiten.
Jetzt haben wir wieder 3 Wochen
Zeit zum (ER)LEBEN! Fängt verdammt
COOL an im Land der STILLE!

Gerd Kassel - 18.12.09, 18:07

Draußen sind es zur Zeit -7,8 Grad, drinnen in der
Behausung mit Heizung auf Volldampf komfortable +2,4
Grad. Scheiße, mir ist kalt, bin verweichlicht!

Gerd Kassel - 18.12.09, 18:12

Der See ist zugefroren, EISSEGELN bald möglich.
Am anderen Ufer leuchten die Fenster unserer
Holzhaus-Stammkneipe. Ich hab Bock
auf Jägerschnitzel! Los!

Werner Simmerock - 19.12.09, 18:43

ich aach awwer net bei dem kalten ..
lieber in de warm kneip ..
gruss vom alte an euch alle

Ansgar Simon - Gestern, 10:14

Stimmt Werner seh ich auch so und ne schöne Flasche
10W40 dazu.
Gruß an Alle Ansgar


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Siehe hierzu die Seite "Hilfe Herzinfarkt" - http://www.kanukassel.de/137481/460692.html







EISSPORT - http://www.kanukassel.de/276784/index.html

Strand/Eissegler - http://www.kanukassel.de/276784/651608.html

Eissegeln - http://www.kanukassel.de/276784/276846.html

   



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.... als ALASKA plötzlich vor der HAUSTÜR liegt ...

eine FORTSETZUNGSSTORY

Heute, 08:38, 21.12.2009

WINTERGESCHICHTE aus dem LAND DER STILLE

...........................

Die letzten Wochen des Jahres 2009
waren angefüllt mit übermäßiger Arbeit,
mit schlaflosen Nächten, mit Sorgen und Ängsten,
umgeben von feuchtkalten Nebeln und Tagen
mit zu wenig Freude und Licht.

Also, meinen typischen, Jahr für Jahr
regelmäßig wiederkehrenden
November-Depressionen.

Aber wie jedes Jahr erfriert dieses
unfreundliche Lebensgefühl im ersten
knallharten Frost des neuen Winters.

Wenn die ersten Eisblumen blühen,
dann blüht auch meine Lebenslust
neu in mir auf. Ich liebe den Winter.

Heute dämmert ein Wintertag herauf,
wie er für mich schöner nicht sein kann.
Die Wälder, Wiesen, Felder und Seen
des Hohen Westerwaldes sind mit einer
hohen Schneeschicht bedeckt. Die verschneite
Landschaft STRAHLT mehr denn je die STILLE aus,
die mich immer wieder hierher zieht.

Seit 3 Tagen sind wir hier in unserem
Basislager an der Krombachtalsperre auf dem
Campingplatz Mademühlen und hausen im Wohnwagen
mit beheiztem, winterfesten Vorzelt.

Unsere Weihnachtsferien haben begonnen.
Seit 3 Tagen faucht pünktlich und wie erhofft
sibirische Kälte mit zweistelligen Minusgraden
über das verschlafene und nun im Schnee und Eis
erstarrende Hochland im Dreiländereck.

Zunächst richten wir wie immer unser
„Außenlager“ direkt am zugefrorenen See ein:
Bierzeltgarnitur, Feuerschale, Holzkohlegrill.

Dazu Rettungsgerät, falls jemand im Eis einbricht:
altes Holzkanu, Paddel, Rettungsdecke,
Wurfsack mit 20-Meter-Seil.

Die Sportausrüstung mit Schlittschuhen
Trekkingski, Eissegler und Surfsegel
zum Schlittschuh-Windsurfen.

Bei -16 Grad entfachen wir ein
wärmendes Lagerfeuer und beginnen
damit, die Tragfähigkeit des Eises zu testen.
Da es erst 6 cm dick ist, schieben wir
eine Schlittschuhbahn direkt am Ufer frei.

Schon um 17 Uhr wird es dunkel und
wir ziehen uns ins Wohnwagenlager zurück.
Die Temperatur sinkt bis in die Nacht
auf -20 Grad. Das ist ein Kältebereich,
in dem auch das „Überleben“ in einem
ansonsten winterfesten Campinglager
spannend und frisch wird.

Es friert alles ein, was nicht aus
mindestens 40% Prozent Alkohol
besteht: zum Beispiel Glühwein, Bier,
Konservendosen, Zahnpasta, Wasserhähne
Toilette, Kaffeemaschine, Rasierschaum u.a.

Aber auch Fenster, Jalousien,
Dachluken, Türen, Gasflaschenhähne!
Als mitten in der -20-Grad-Nacht die an der
Truma-Gasheizung angeschlossene Gasflasche
leer ist, da muss ich raus und Flaschen wechseln.
Mit Stirnlampe und Heißluftpistole, um
eingefrorene Verschlüsse aufzutauen.

Der 4. Advent 2009 ist fantastisch.
Alle Radiosender melden Schnee-Chaos
auf Nordrheinwestfalens und Hessens Straßen.
Herrlich, im Hohen Westerwald herrscht
dichtes Schneetreiben. Wir sehen
streckenweise die Hand nicht
vor Augen.

Aber im Wald ist kein Verkehr und
meine Tochter Samira und ich brechen
am späten Nachmittag noch mal zu einer
Skitour in die umliegenden Wälder auf.

Wir haben meiner Frau Astrid,
die im Wohnwagen eine Chinesische
Reispfanne zusammen bruzzelt, versprochen
pünktlich zum Abendessen zurück zu sein.

Astrid besteht darauf, dass wir
Stirnlampen und Notproviant einpacken,
natürlich auch das Handy. Überflüssig,
denke ich, aber DENKSTE!

................................

FORTSETZUNG folgt in Kürze!

Siehe neue FOTOALBEN
zu dieser Winterstory!

.............................

der NACHTFALKE

unterwegs im
WINTERWALD

















FORTSETZUNG

Wir haben an diesem kürzesten Tag
des Jahres ein tierisches Vergnügen,
unsere Skispuren in unberührten
Neuschnee zu ziehen.

Es ist der Tag der WINTERSONNEN-Wende,
aber von der Sonne ist heute sowieso nichts zu sehen.
Stattdessen schneit es ohne Unterlass.

Lautlos ziehen wir durch die große STILLE!
Ohne ferne Autobahn-Geräusche,
ohne nervenden Fluglärm, ohne Hast.

Nur die Schneeflocken geben keine Ruhe,
sie stürzen in großen Geschwadern herab,
fauchen durch die Fichten und Buchen,
jagen wieder steil nach oben, kreiseln
durchs Unterholz und verkleben allmählich
unsere Brillen, Mützen und Schneeanzüge.

Es beginnt schnell zu dämmern
und eh wir uns versehen ist es stockdunkel!
Ich streife meine Goretex-Fausthandschuhe
ab, ziehe den Jackenärmel rechts hoch und
werfe einen Blick auf meine Luftdruck-Uhr.
Erst 16.45 Uhr! Selbst im Jackenärmel -3°!
Luftdruck 945! Sicht gleich Null!

Wir streifen uns die PETZL-Stirnlampen
über die verschneiten, aber wunderbar
warmen Mützen, die uns meine große
Tochter Sina einst für solche Hardcore-
Einsätze selbst gestrickt und mit Fleece-
Innenfutter versehen hat.

Das Licht der Stirnlampen hilft
wenig. Es wirkt so, wie Fernlicht
im dicken Nebel.

Wir sehen nur Millionen von tanzenden,
grellweißen Schneeflocken, die wie einst die
Moskitoschwärme in den skandinavischen
Sümpfen bei unseren Kanu-Trips auf uns
herabstürzen und uns die Sicht regelrecht
versperren und verbarrikadieren.

Verdammt, wir haben ein Problem!
Wir haben die Orientierung verloren! Verrückt!
Und das in MEINEM „Land der Stille“, wo ich jeden
Baum mit Vornamen kenne, selbst abseits
der üblichen Wanderwege und Pfade.

Aber solche Probleme hatten schon
andere in ähnlichen Situationen. Es sind
viele Bergsteiger nur wenige Meter von ihrem
Zelt entfernt in eisiger Kälte erfroren, die im
Schneesturm raus sind zum Pinkeln und
das Zelt nicht wiederfanden.

Ich werde leicht nervös. Wohin?
Welche Richtung schlagen wir ein?
Wie weit sind wir von unserem beheizten,
rettenden Wohnwagen entfernt?

Wo ist Osten, Westen, Norden, Süden?
Verrückt, ich habe keine Ahnung!
Natürlich hier in „meinem“ Wald auch
keinen Kompass in der Tasche!

Sollen wir die 112 anrufen?
Jeder Hubschrauber kann unser
Handy-Signal orten, uns hier finden!

Samira merkt, dass ich ratlos werde:
„Vergiss die 112! Bei dem Wetter
fliegt kein Hubschrauber!“ Peng!
Recht hat sie. Nächste Frage:

Feuerzeug? Kerze? Wärmefeuer?
Fehlanzeige! Anfängerfehler Nr. 2!

Je länger wir hier ohne Orientierung
tatenlos im eisigen Schneegestöber
rumstehen, umso mehr erstarren
wir zu Eissäulen. Die Temperatur
fällt rasant in Richtung -20° wie
letzte Nacht hier oben im
Hohen Westerwald.
...............................

SCHLUSS

Wir müssen los, weiterlaufen!
Sonst erfrieren wir im Stehen!
Die Richtung ist egal, Hauptsache
bewegen, bewegen, bewegen!

Wir ziehen dicht hintereinander
durch einen hohen Buchenwald.
Geht es rauf oder runter?

Auch für die Bestimmung
von Gefälle oder Steigung fehlt
uns ohne jegliche Sicht das Gefühl!

Da kommt mir eine Idee!
Was habe ich früher bei den Pfadfindern
gelernt und später tausendmal überprüft?

Bäume haben auf der Wetterseite stets
grünes Moos. Die Wetterseite ist im
Westerwald eindeutig die WESTSEITE.

Und wir müssen nach OSTEN.
Dort vermute ich den zugefrorenen See,

die Krombachtalsperre, an der unser
Basislager liegt.

Wir ändern die Marschrichtung,
immer in entgegengesetzter Richtung
des Moosbewuchses an den Bäumen,
den wir im Schein unserer Stirnlampen
überprüfen können. Ob’s klappt?
Wir werden sehen.

Gerade als ich glaube bekanntes
Gelände wieder zu erkennen, bricht
unter mir die Schneedecke ein. Scheiße!

Meine Skier und Schuhe versinken
im schlammigen Wasser eines kleinen
Rinnsals, der trotz sibirischer Kälte unter

der Schneedecke nicht gefroren ist!

Ehe ich Samira hinter mir warnen kann,
versinkt sie auch im Schlamm!

Verdammt!

Jetzt wird es wirklich gefährlich!
Denn das schlammige Wasser an den
Skiern und Schuhen gefriert sofort zu Eis.

Davor haben sich Generationen von
Waldläufern und Trappern in Alaska
im Winter stets am meisten gefürchtet.

Wir sitzen in der Falle!

Die Füße gefrieren zu Eisklumpen
und die Ski rutschen nicht mehr!
Ende Gelände?!

Da kommt mir eine Idee!
Wo läuft der Rinnsal hin?
Nach unten natürlich!
Nach Osten!
Zum See!

Wir stapfen schlotternd
mit den Trekkingskiern über
den Schultern den Rinnsal entlang.

Wir zerkratzen im Gebüsch unsere
tiefgefrorenen Gesichter, stolpern
über Baumstämme und Äste, verfluchen

vor Zorn und Sorgen das LAND der
STILLE und stehen plötzlich auf
dem zugefrorenen See.

Ob er uns trägt? Ich habe Bedenken!

Höchstens mit Skiern,
die den Druck verteilen.
Wir schnallen mühsam die
vereisten Plastikbretter wieder
an die hoch gezogenen SALOMON-
Stiefel und wagen uns aufs Eis, das
längst dick zugeschneit ist.

Es knackt und knistert verdächtig
unter uns, aber es hält. Wir wenden
uns nach rechts!

Dort liegt irgendwo im weißen Nichts
unser Basislager mit beheiztem
Wohnwagen und trockenen
Ersatzklamotten!

Eine halbe Stunde später sind wir dort!
Astrid begrüßt uns mit den Worten:

„Ihr seid ja auf die Minute pünktlich.
Das Essen ist gerade fertig!
War es schön bei Euch?“

Oh ja! Es war wunderschön,
halt eins von den typischen, kleinen,
aber feinen Abenteuern der
Kassel-Family direkt vor
der Haustür.
…………………

der NACHTFALKE
als Geschichtenerzähler




 
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