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IN DER REGEL SIND WIR DIE GROSSEN FERIEN ZUM PADDELN IM AUSLAND! WAS NICHT HEISSEN SOLL, DASS MAN IN DEUTSCHLAND NICHT AUCH GANZ NETT KANU FAHREN KANN (siehe hierzu KANUBERICHTE unter der Seite "Kassels Kanubücher"). FRÜHER, EHE IN DEUTSCHLAND DAS GROSSE VERKEHRSCHAOS AUSBRACH, DA WAREN WIR AN LANGEN UND KURZEN WOCHENENDEN OFT AUF DEN SCHÖNSTEN DEUTSCHEN WANDERFLÜSSEN VON NORD BIS SÜD UNTERWEGS. HEUTE STÜRZEN WIR UNS NUR NOCH AUSNAHMSWEISE AN WOCHENENDEN WIE HIMMELFAHRT, PFINGSTEN ODER FRONLEICHNAM IN DEN NÄCHSTEN STAU, UM EINEN SCHÖNEN PADDELFLUSS ZU ERREICHEN. IM MAI 2004 WAR DAS DIE ISAR................


 Ein langes Sommerwochenende liegt vor uns. Eigentlich haben wir uns geschworen, solche Tage zum Reisen zu meiden, denn wir fahren mit hundertprozentiger Sicherheit direkt in den nächsten Stau. An langen Wochenenden wie Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam sind einfach zu viele Menschen auf Kurzurlaub unterwegs. Egal, wir diesmal auch. Denn wir möchten mal wieder ein bisschen auf bewegtem Wasser paddeln und haben uns für einen Familienausflug die Isar zwischen Mittenwald und München ausgesucht.                                                                                                                                                 

  
                                                                                                              


Der Campingplatz ISARHORN kurz unterhalb von Mittenwald in einer Isarschleife ist landschaftlich vom feinsten, mit Lagerfeuerstellen, naturbelassen und ganz besonders paddlerfreundlich (www.camping-isarhorn.de, E-Mail: camping@mittenwald.de. Der Platz dient vielen Paddlern auch als Basislager für die Befahrung anderer Flüsse in der Gegend.


Es fängt richtig Klasse an. Das Wetter ist sonnig und warm und die Isar vor unserer Nase führt mehr als genug Wasser - hier jedenfalls. Das sich das später schlagartig ändert, ist uns jetzt noch nicht so klar!


Mit von der Partie sind unsere großen Kids Sina und Alex, die in München wohnen und für die es nur ein Katzensprung hierher ist. Außerdem treffen wir noch eine österreichische Familie + Hausfreunde aus Vorarlberg, die wir komplett mit WW-Ausrüstung versorgen!


Deshalb ist unser Kanuanhänger wie üblich voll beladen. Diesmal haben wir einige neue PRIJON-Kajaks (www.prijon.com) und ein OUTSIDE-Luftboot von GRABNER (www.Grabner-Sports.at) dabei.  


Das ist unser neuer, schon lange ungenutzt im Keller liegender, legendärer DUOTOPOLINO, von ESKIMO, den ich schon vor einigen Jahren gekauft hatte, um mit unserer jüngsten Tochter Samira (9) ins leichte Wildwassermetier einzusteigen. Heute ist es endlich so weit! Es hat länger gedauert wie geplant. Aber meine 2 Knochenbrecher-Unfälle 2000 und 2003 haben Wildwasserabenteuer nicht erlaubt.




Die Isar hier ab Mittenwald ist prima zum Üben, denke ich. Aber die fahrbare Strecke bis zur Wasserableitung zum Walchensee verdammt zu kurz!


Erst sitzen wir mal ganz verkrampft im Zweierkajak. Ich weiß nicht, was Samira und das Boot so machen und Samira traut mir nicht so recht. Aber es dauert nicht lange, da haben wir Spaß!


Meine Vorstellungen beim Wildwasserpaddeln mit Kindern wurden vor 20 Jahren geprägt durch die WW-Touren mit unseren größeren Kids Sina und Robin, die heute beide Kanulehrer sind: Langsam anfangen, Kenterungen und Angst vermeiden und vor allem: Spaß an der Sache bekommen! Das setzt voraus, dass die Kinder nicht überfordert werden und einfache Wildbäche mit Schwierigkeitsgrad 1-2, später auch 3 ausgewählt werden.


Wenn man mit Kindern im Wildwasser unterwegs ist, dann ist es prima, wenn andere erfahrene Erwachsene mit dabei sind und die Aufsicht und Mitverantwortung übernehmen




Auf der Isar zwischen der Wasserableitung zum Walchensee und dem Sylvensteinspeicher ist es landschaftlich sehr schön, nur: Selbst bei Regen und Scheißwetter ist da einfach zu wenig Wasser im Flussbett belassen worden. Schade! Aber zum Üben mit Kindern geht's grade noch so.


Hier sind wir mit Kind und Kegel und Anfängern unterwegs. Sina und Alex helfen mit, die Horde zu beaufsichtigen und anzuleiten.


Samira und Sina benutzen erstmals ihre neuen PRIJON-Kajaks ATHLETE und F262.  


Natürlich sind Kinder immer besonders stolz, wenn sie erstmals im eigenen Kajak unterwegs sind, nachdem sie jahrelang mehr oder minder passiv im Elternboot gehockt haben. Wenn dann noch die große Schwester als Kanulehrerin mit dabei ist, macht's einfach Spaß, egal wie es schifft und kalt ist - wie hier an der Isar. Das Wetter ist mit einem satten Gewitter von schwül-warm zu winterlich kalt umgeschlagen! Aber egal, es wird trotzdem gepaddelt! 


Samiras Freundin Anna, die schon früher mit auf Schwedentouren unterwegs war, sitzt diesmal mit mir im Duotopolino und freut sich! Und das freut mich! 


Eine urige Kiesbett-Flusslandschaft lädt zum Pausieren ein. Schön wäre es, wenn jetzt auch noch die Sonne scheinen würde. Aber lassen wir das....


Ein bisschen mehr Wasser könnte man dem Isar-Flussbett ja drin lassen.....




Nach Gewitter und bei Regen wird es natürlich auch im Basislager "Isarhorn" etwas ungemütlicher. Aber für solche Fälle sind wir wie immer gut gerüstet!


Es macht stets Sinn, auch im Sommer warme Klamotten im Campingbus zu haben, besonders, wenn man sich in alpinen Landschaften aufhält, wo es schnell abkühlt!


Das wichtigste Ausrüstungsteil ist das Regen-Tarp. Meist haben wir sogar - wie hier an der Isar - zwei dabei. Damit können wir wichtige "Outdoor-Lebensbereiche" wasserdicht überspannen.........


...... so dass selbst die Zelte bei Dauerregen im Trocknen stehen.


Für Samira und Anna ist das Scheißwetter jedenfalls absolut kein Problem. Sie schlafen trotzdem gemeinsam im Zelt und haben immer was zu spielen dabei!


Unser "Outdoor-Wohnzimmer" mit Bierzelt-Garnitur, die immer auf dem Kanuanhänger liegt, erlaubt entspanntes Frühstücken und Leben im Trocknen. Wenn wir hiermit fertig sind, werden natürlich neue Paddelpläne geschmiedet. Es geht wieder raus!


Es macht Spaß, wenn man mit einer Familie unterwegs ist, in der es keine Nörgler und Weicheier gibt, die bei ein bisschen Scheißwetter gleich anfangen zu meckern und heim wollen! Das ist die wichtigste Voraussetzung für jahrzehntelanges, erlebnisreiches und abenteuerliches Outdoor- Und Kanureisen in aller Welt!

 
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