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 http://www.visitaland.com/de/

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Für die 6500 finnischen Åland-Inseln gilt Ähnliches wie für die norwegischen Lofoten und Vesterålen, die ich sehr liebe (Siehe http://www.kanukassel.de/457392/index.html): sie stellen ein Seekajak-Revier der Extra-Klasse dar. Obwohl ich darüber bereits früher schon mal im Kanumagazin (www.kanumagazin.de) berichtet habe und auch auf meiner Website hier unter http://www.kanukassel.de/70201/25840.html ein Åland-Reisebericht samt Fotos zu sehen ist, so bin ich trotzdem gewillt, hier eine richtig fette Åland-Fotoseite aufzumachen. Warum? Ganz einfach, weil ich so viele schöne Fotos von den Ålands habe, die vor sich hinschimmeln, wenn ich sie jetzt nicht endlich alle einscanne und hier zeige! Warum will ich sie zeigen? Auch das ist ganz einfach: ich möchte gerne andere Menschen teilhaben lassen an meiner Freude, ferne wunderschöne Landschaften mit dem Kajak zu erkunden. Vielleicht regen die Fotos hier auf dieser Seite begeisterte Kanutern an, es uns gleich zu tun. Ich kann es nur empfehlen: Åland ist eine Kajakreise wert!                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

                                                                                                                        

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Am 14.12.2007 erhalte ich folgende Mail von Rob Kendall:

"Ich habe mich sehr an ihren Kayak Tour Bildern erfreut. Vor einigen Jahren besuchte ich Norwegen und bin noch immer von der fazinierenden Landschaft der Lofoten beeindruckt.I enjoyed looking at the pictures of your kayak excursion to Åland in Finland and Lofoten in Norway. On a trip some years ago to Norway I saw some of the amazing scenery in the Lofoten Island group.  Wuerden Sie mir bitte auf einer Karte die genaue Lage von diesem Bild mitteilen? Could you please show me on a map of Åland where this picture was taken? It is the 19th picture on your webpage http://www.kanukassel.de/70201/25840.html Die Wasserbaeder in den Buchten der kargen Steine sind sehr interessant, besonders in ihren Formen und Schaerfe. Die Wolken  wirken so voll  und  koennten den Regen nur so zum Schuetten bringen, wie Sie es so klar geschildert haben. In welchem Monat wurde das Bild gemacht? The pools of water in the hollows of the barren rock are interesting for their shapes and clarity. The clouds do look like they could pour lots of rain, which you vividly described. During which month was the picture taken? Seit 26 Jahren  bin ich mit meinem Canoe jeden Sommer zum Valdez Gletscher im Prince William Sound in Alaska, um Bilder zu knipsen. Ich sende Ihnen ein Bild von einem hoechst seltenen Tunnel, den ich jemals dort gesehen habe in all den letzten Jahren. I have been going by canoe each summer for the last 26 years to take pictures of Valdez Glacier in Prince William Sound in Alaska. I'm including with this note a picture of the most unusual tunnel I've seen there during that time period. Viel und DankThank you. 

 



Von diesem Bild hier ist die Rede im E-Mail aus Alaska. Nichts besonderes, nur typisch Åland. Dass es mehr davon gibt in meinem speziellen Kajakparadies inmitten der nördlichen Ostsee, das möchte ich auf den folgenden Åland-Seiten beweisen.


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Fakten über Åland (aus http://www.visitaland.com/de/fakten) Åland ist eine autonome, einsprachig-schwedisch sprechende Provinz Finnlands mit eigener Flagge - dem gelbroten Kreuz auf blauem Grund. Åland hat eigene Briefmarken, eigene Autokennzeichen und eine eigene Internetdomäne (.ax).Insgesamt hat Åland 26 700 Einwohner, auf 16 Gemeinden verteilt. Etwa 10.800 wohnen in Mariehamn, Ålands einziger Stadt. Mariehamn wurde 1861 gegründet und ist heute das wirtschaftliche und politische Zentrum und Regierungssitz. Die Regierung heiβt „Landskapsregeringen“.

Wirtschaft
Die wichtigsten Wirtschaftszweige des Inselreichs sind Schifffahrt, Handel, Banking, Landwirtschaft und Lebensmittel. Besonders die Schifffahrt hat seit jeher eine groβe Rolle gespielt und wohl kein anderer Wirtschaftszweig hat die Åländer so sehr geprägt wie dieser.

Besuchen Sie Ålands Schifffahrtsmuseum, das Museumsschiff Pommern und das traditionsreiche Seeviertel in Mariehamn, um mehr über die spannende Geschichte der Schifffahrt zu erfahren.

Typisch Åland
Typisch für Åland ist die unberührte Schärenlandschaft mit den schönen windgeschliffenen Klippen, die ihre herrliche rote Farbe vom åländischen Rapakivi-Granit erhalten. Mit 6 500 Inseln bietet Åland eine Welt, in der das Meer immer in der Nähe ist. Wussten Sie schon, dass Åland in Nordeuropa vom Mai bis August die meisten Sonnenstunden zählt?

Kennzeichnend für Åland sind auch die vielen Mittsommerbäume mit den farbenfrohen Kronen und die altmodischen Windmühlen. Sie stehen z. B. im Freiluftmuseum Jan Karlsgården in Kastelholm. Dieses Museum zeigt sehr eindrucksvoll, wie ein typisch åländischer Bauernhof Ende des 19. Jahrhunderts aussah.

Åland in Kürze - Sprache: Schwedisch Währung: Der Euro/€ ist die offizielle Währung, aber fast überall nimmt man auch Schwedenkronen entgegen Zeit: Osteuropäische Zeit (OEZ) Gesamtfläche: 6 787 km2 Über 6 500 Inseln, davon 65 bewohnt

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Die Åland-Inseln liegen etwas oberhalb von Stockholm genau zwischen Schweden und Finnland. Man spricht schwedisch, gehört aber zu Finnland und zahlt mit Euros. Warum das so ist, dazu später mehr. Die Anreise zu den Ålands gestalten wir am liebsten und schnellsten über Schweden. Wir starten nicht von Stockholm nach Mariehamn, was natürlich auch möglich ist. Wir haben es gerne kleiner, überschau-barer und ruhiger. Deshalb fahren wir 100 km weiter nördlich und nehmen die Fähre von Grisslehamn nach Eckerö. Die Überfahrt dauert knapp 2 Stunden. 


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Fähre nach Åland (aus http://www.visitaland.com)  Eine bequeme Seefahrt mit gutem Essen und Bordunterhaltung bringt Sie schnell und sicher nach Åland. An Bord können Sie die wunderbare Meeresaussicht genieβen und steuerfrei einkaufen. Die Fähren laufen Åland etwa 30 Mal pro 24 Stunden an.Von Schweden
Von Grisslehamn oder Kapellskär in Schweden dauert die Überfahrt nur 2 – 2 ½ Stunden. Diese Kurzstrecke ist ideal für Familien mit Kindern und für alle, die ihr eigenes Auto mitnehmen.

Wer mehr Zeit für Vergnügungen und Erlebnisse an Bord haben möchte, dem stehen von Stockholm aus täglich mehrere Abfahrten zur Verfügung. Mit den gröβeren Fähren dauert die Reise ca. 6 Stunden.

Von Finnland
Sie können zwischen der Fähre von Åbo und der Fähre von Helsinki wählen, wenn Sie nach Åland möchten. Am kürzesten ist die Überfahrt von Åbo – bereits nach 5 Stunden erreichen Sie die åländische Inselwelt.

Schärenfähre von Finnland
Wenn sie von Finnland kommen, stehen auch die Schärenfähren der Reederei Ålandstrafiken zur Auswahl, besonders zu empfehlen, wenn Sie auf Ihrer Überfahrt eine der sechs åländischen Schärengemeinden besuchen möchten. Die Schärenfähren gehen von Osnäs oder Galtby in Åboland. Die Fahrt führt Sie über die åländischen Schäreninseln nach Hummelvik in Vårdö (Nordlinie) oder nach Långnäs in Lumparland (Südlinie) auf dem Festland von Åland.

Buchen Sie die Überfahrt mit den Schärenfähren bei Ålandstrafiken über Telefon +358 18 525 100. Besonders im Sommer ist eine rechtzeitige Anmeldung empfehlenswert. Merke: Sie können nicht von Endhafen zu Endhafen buchen, sondern müssen eine Nacht in den Schären verbringen.

Personen und Fahrräder werden mit den Schärenfähren kostenlos befördert, zu zahlen ist aber eine Gebühr für Motorräder, Autos, Wohnwagen und andere Fahrzeuge.



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Unser 1. Basislager auf der Hauptinsel Ålands liegt in der Nordregion Geta auf dem Campingplatz "Kasvikens Camping". Er eignet sich gut als Startpunkt für Kanutouren im Norden!

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Camping (aus: http://www.visitaland.com/de/detail.con?iPage=25)  Wer durch ganz Åland reisen und das Inselreich in aller Ruhe entdecken möchte, hält sich am besten an die schönen Campingplätze. Die verschlungenen Landstraβen und die ständige Nähe zum Meer sind für Rundfahrten mit Auto, Motorrad und Fahrrad wie geschaffen.Wenden Sie sich während Ihrer Rundreise an die Campingverwaltungen. Man macht Sie gerne auf die Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten aufmerksam, die auf Ihrer Reiseroute liegen.

Mitten in der Natur
Die Campingplätze sind über ganz Åland verteilt. In der Stadt, auf dem Lande und drauβen in den Schären. Gemeinsam für alle ist, dass Sie stets am Meer liegen und über eigene Badestrände und Saunen verfügen. Camping ist eine einfache und preiswerte Art des Reisens und kann mühelos gebucht werden – für einen Tag oder länger, immer ganz nach Wunsch.

Service
Neben den gewöhnlichen Zeltplätzen stehen auch Stellflächen für Wohnwagen und Wohnmobile zur Verfügung. Auβerdem Zugang zu Dusche, Toilette und Waschmaschine. Darüber hinaus verfügen die meisten Anlagen über ein Café oder einen Kiosk.

Bestimmte Anlagen bieten auch einfache Übernachtungshütten an. Optimal, wenn Ihnen das Zelten plötzlich zu viel wird oder wenn Sie ganz einfach einmal in einem richtigen Bett schlafen wollen.




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Åland aus Wikipedia  http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%85land) Autonome Provinz Finnlands
Flagge Wappen

Amtssprache Schwedisch
Hauptstadt Mariehamn
Regierungspräsident Viveka Eriksson
Fläche (nur Land) 1.554,1 km²
Einwohnerzahl 26.530 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte 17,1 Einwohner pro km²
Währung Euro
Zeitzone UTC +2
Nationalhymne Ålänningens sång
Nationalfeiertag 9. Juni
Kfz-Kennzeichen AX
Internet-TLD .ax
Vorwahl +358-18
Åland ist eine mit weitgehender Autonomie ausgestattete Provinz Finnlands. Sie besteht aus der gleichnamigen Inselgruppe in der nördlichen Ostsee am Eingang des Bottnischen Meerbusens zwischen Schweden und dem finnischen Festland. Schwedisch ist die einzige Amtssprache in der Provinz, die infolge einer Entscheidung des Völkerbundes aus dem Jahr 1921 als demilitarisierte Zone zu Finnland gehört, aber ihre inneren Angelegenheiten weitgehend autonom verwaltet. Bestimmte politische und wirtschaftliche Rechte stehen auch finnischen Staatsangehörigen nur begrenzt zu. Die Wirtschaft der Inseln wird heute vom Fremdenverkehr und dem Schiffsverkehr bestimmt, letzterer begünstigt durch steuerliche Sonderregelungen, welche beim Verkehr mit Åland den zollfreien Einkauf ermöglichen.


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Nach unserer Ankunft erkunden wir zunächst einmal die Hauptinsel per Auto und Fahrrad, um notwendige Infos und Kartenmaterial für unsere geplanten Kajak-Gepäcktouren zu sammeln. Åland ist natürlich nicht nur ein Seekajak-Eldorado, sondern auch unter Radlern sehr beliebt. Wir machen beides und ich möchte schon hier gleich zu Anfang behaupten: Das wahre, das faszinierende Schären-Åland errreicht man am besten nur per Kajak. Das liegt nämlich dort, wo man weder mit dem Rad noch zu Fuß hinkommt. Anders ist es mit der Hauptstadt Mariehamn, die wir hier ausgiebiger Rad erkunden. Etwa 10.800 Menschen wohnen in Mariehamn, Ålands einziger Stadt. Mariehamn wurde 1861 gegründet und ist heute das wirtschaftliche und politische Zentrum und Regierungssitz. Die Regierung heiβt „Landskapsregeringen“.


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             Sitz der autonomen Verwaltung von Åland in Mariehamn („Landskapsregeringen“) - Straßencafe in der Innenstadt von Mariehamn

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Erleben Sie das Ursprüngliche und den Duft eines geteerten Holzschiffes! (aus: http://www.visitaland.com/de/sjokvarteret)
Das Seequartier ist vom Zentrum von Mariehamn aus bequem zu Fuss erreichbar. Es liegt nördlich des Osthafens. Das Quartier bietet ein lebendiges maritimes Milieu mit Bootswerft, Schmiede und anderem traditionellem Handwerk. In unserem Museum zeigen wir Objekte, die im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Schiffs- und Bootsbau stehen.

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Das sogenannte "Seequartier" ist sehenswert nicht nur durch die hübsche Gaststätte, sondern man sieht auch, wie traditionell Holzschiffe aller Art von Fachleuten gebaut werden. Hier wird eine alte Tradition am Leben erhalten und mit einem Museum verbunden. Öfter finden hier auch Treffen und Regatten alter Segler statt. 




Das Taxi der Ålands ist natürlich ein Wasserflugzeug. Bei 6500 Inseln blickt man eh nur von oben durch, wo man sich eigentlich gerade befindet. Die Telefon-Nummer des Piloten notieren wir zuerst in unsere Handys. Man weiß ja nie, wann man plötzlich da draußen in der Wildnis mal 'ne Blinddarmentzündung oder verdammte Zahnschmerzen bekommt.








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Das Museumsschiff Pommern - ein weltweit einzigartiges Museumsschiff auf Åland! Im Jahre 2003 feiert das Museumsschiff „Pommern“ sein 100 jähriges Jubiläum.
Infos aus: http://www.visitaland.com/de/pommern)  Die 4-Mast-Barke Pommern, ein ehemaliges Frachtsegelschiff, ist weltweit das einzige Fahrzeug seiner Art, das in seinem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben ist. Die Pommern wurde für eine deutsche Reederei in Glasgow in Schottland gebaut und im Jahre 1903 vom Stapel gelassen. 1923 wurde sie vom Reeder Gustaf Erikson in Mariehamn gekauft, der seinerzeit die größte Segelflotte der Welt besaß. Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges 1939 war sie in Betrieb und besuchte zu dieser Zeit ihren Heimathafen Mariehamn nur fünfmal. Sie segelte unter anderem auf der sogenannten Weizenstrecke zwischen Australien und England. Seit 1957 dient die Pommern nun als Museumsschiff und liegt im Westhafens Mariehamn in der Nähe von Ålands Schiffahrtsmuseum fest verankert.


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Der Besuch auf dem Museumsschiff "Pommern" interessiert uns sehr und lässt einen anschaulichen Eindruck entstehen, wie früher von Mariehamn aus Großsegler mit Åländern als Seeleuten und Kapitänen in alle Welt hinaus und über alle Weltmeere segelten. Viele Reedereien hatten in ihren Sitz in Mariehamn.




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Die "Pommern" ist ein großartiges Denkmal für eine stolze Aera der Schiffahrt und ebenso für Ålands Geschichte.

Öffnungszeiten:
Das Museum ist von Mai - Juni täglich von 9.00 - 17.00 Uhr, im Juli von 9.00 - 19.00 Uhr, im August von 9.00 - 17.00 Uhr, und im September von 10.00 - 16.00

Außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten können die Räume der Pommern für private Feierlichkeiten gemietet werden.

Eintrittspreise:
Kinder (7-15 Jahre) 3,00 €
Erwachsene 5,00 €


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Auf den Ålands das Fotomotiv "Kamel" anzutreffen, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber es gibt natürlich auch auf Åland Kamele, die zu irgendeinem Wanderzirkus gehören, der gerade hier in Mariehamn gastiert.




Unsere Versuche, mit den Fahrrädern an die unwegsame Küste zu gelangen, scheitern meist. Allerdings: Die Schärenküsten sind das, was Åland einzigartig macht. Im Inland sieht die Landschaft aus wie anderswo! Doch deshalb sind wir nicht hier. Also ist hieraus die logische Konsequenz zu ziehen: Das sehenswerte, unbewohnte, wilde Schären-Åland lässt sich nur per Kajak finden und erkunden! 

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Die Festung von Bomarsund erinnert an die russische Epoche von 1809-1917Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Åland – die Festungsruinen von Bomarsund – sind eine Erinnerungen an die russische Epoche. Nach dem Kriege 1808-1809 zwischen Schweden und Russland veränderte sich die Stellung Ålands radikal.Anlässlich der Friedensverhandlungen in Fredrikshafen wurde Schweden gezwungen, Finnland und Åland an Russland abzutreten. Finnland wurde Groβfürstentum unter dem neuen Herrscher – dem Zar von Russland.

Jetzt war die geografische Lage Ålands hochinteressant. Zu schwedischer Zeit lag Åland in einem schwedischen Binnenmeer - in recht geschützter Lage. Nach dem Frieden von 1809 aber wurde Åland zum äuβeren Auβenposten des russischen Zarenreiches in Richtung Westen. Russische Truppen wurden nach Åland verlegt und es entstand die Idee, auf Åland eine Küstenfestung zu errichten.



Baubeginn 1830
Bomarsund wurde als geeigneter Ort für die Festung angesehen und der Bau begann 1830. Die Festung wurde für 5 000 Mann und 500 Kanonen geplant und von überall aus dem riesigen russischen Reich kamen Leute nach Åland, um mitzuhelfen. Sie hatten verschiedene Sprachen und Religionen und drängten sich 25 Jahre lang auf kleiner Fläche zusammen.

Um die Festung herum wuchsen stadtähnliche Siedlungen mit Läden und Schulen und auf der daneben liegenden Insel Prästö entstanden ein Krankenhaus und eine Kapelle. Auch Friedhöfe für verschiedene Glaubensrichtungen wurden angelegt. Einige der Grabdenkmäler stehen heute noch, die mächstigsten befinden sich jetzt auf dem neuen orthodoxen Friedhofsgelände.

Damals wohnten zwischen 3 000 und 3 500 Menschen in der Gegend von Bomarsund, was zu dieser Zeit sehr viel war.


Kapitulation
Die Festung wurde niemals fertig gestellt. 1854 fielen britische und französische Truppen ein und die Soldaten der Festung kapitulierten. Später wurde der Bau durch die Eroberer in die Luft gesprengt und die privaten Gebäude dem Erdboden gleich gemacht. Heute sind nur noch verstreut einzelne Reste der Festung zu sehen.
Im Frieden von Paris 1856 erwirkte Schweden eine internationale Konvention, laut der es den Russen verboten war, Åland zu befestigen. Seitdem ist Åland demilitarisiert und die männliche åländische Bevölkerung muss keinen Wehrdienst leisten.

Åland erhält eine Stadt
In der russischen Epoche, im Jahre 1861, wurde Ålands einzige Stadt gegründet, Mariehamn. Die Gattin Zar Alexanders II., Maria, verlieh der Stadt ihren Namen, die um die nächste Jahrhundertwende etwa 1 000 Einwohner zählte.
Das groβartige Post- und Zollhaus in Eckerö an der Westküste stammt auch aus dieser Zeit.




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Auch die von den meisten Menschen bewohnte Hauptinsel führt uns in eine urweltliche Einsamkeit, in der wir fasziniert sind vom typischen Schärencharakter der Åland-Inseln. Man sieht hier auf Schritt und Tritt, wie hier einst (vor 13 000 Jahren) eine 3 Kilometer dicke Eisschicht den harten Granit platt gedrückt und blank gescheuert hat. 

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Geologie (aus http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%85land#Geologie) Die Inseln Ålands bestehen zum größten Teil aus metamorphen und magmatischen Gesteinen, die oft als Fels zum Vorschein treten. Sie sind präkambrischen Alters (ca. 1,6 Milliarden Jahre) und gehören zum Baltischen Schild. Vor allem im östlichen Teil der Inselgruppe steht Gneis an. Auf der Hauptinsel und in ihrer Umgebung findet man meist Granite. Bekannt bei Geologen ist die auf den Inseln vorkommende rötliche Granitvarietät Rapakiwi, die man auch sehr häufig in Norddeutschland als eiszeitliches Geschiebe findet.

Die Landschaft wurde von den Vereisungen des Eiszeitalters geprägt. Typisch sind Rundhöckerlandschaften und Schären. In der letzten Eiszeit wurde das Land von den Eismassen vollständig unter den Wasserspiegel gedrückt, so dass nach dem Abschmelzen der Gletscher die Ålandinseln fast komplett von Wasser bedeckt waren. Seit etwa 13.000 Jahren hebt sich das Land allmählich aus dem Meer, beginnend mit dem höchsten Punkt Ålands, dem Orrdalsklint. Im Laufe der Zeit stieg das Land weiter an und immer mehr Inseln bildeten sich. Dieser Prozess setzt sich bis heute fort: Åland steigt mit einer Geschwindigkeit von etwa sieben Millimetern pro Jahr aus dem Meer empor.

Dort, wo sich Meeresablagerungen (meistens Feinsande und Schluffe) in größerer Mächtigkeit (einige Meter) absetzen konnten, ist heute, nach der Landhebung, Landwirtschaft möglich. Landwirtschaftlich nutzbar sind auch die Areale, auf denen die Gletscher beim Abschmelzen noch geringmächtige Sedimente auf den anstehenden Felsen ablagerten.


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Unsere Zeltlagerplätze sind sehr ungewöhnlich und landschaftlich bizarr. Wir lagern nicht wie sonst üblich auf Wiesen, in denen sich Zeltheringe verankern lassen, sondern auf hartem, aber herrlich glatt poliertem Granit, auf dem man problemlos barfuss laufen kann. Kaum anderswo haben wir sonst solche wunderschönen Felsenlandschaften gesehen. Wer karge Schärenlandschaften liebt, der ist auf  Åland richtig!

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Bei Kajak-Gepäcktouren in der Insel-Wildnis der Ålands funktioniert die Logistik natürlich nicht mit der Einplanung von wassernahen Camping-plätzen. Solche Plätze gibt es nur wenige auf den bewohnten Inseln. Doch dort, wo es wild wird, da wird es erst richtig interessant. Man sollte allerdings bedenken, dass Schäreninseln in der Regel komplett aus Stein bestehen. Das Zelt muss daher möglichst frei stehen können. Wir bevorzugen deshalb in dieser Region Geodät-Zelte. Das Anbringen von Heringen in den Boden kann man getrost vergessen. Sinnvoller sind lange Seile, um das Zelt an Steinen, Felsbrocken, Kajaks und halbwegs standfesten Bäumchen anzubinden.


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Gleich auf dem 1., hier fotografierten Lagerplatz entdecken wir eine Kreuzotter, die in Felsritzen unter unserem Zelt verschwindet. Das sorgt für eine unruhige Nacht. Doch wie giftig und gefährlich sind Kreuzottern wirklich?

Allgemeines: (aus: http://www.natur-lexikon.com/Texte/zs/001/00006-Kreuzotter/zs00006-Kreuzotter.html)
Die Kreuzotter ist die einzige Giftschlange Deutschlands. Die deutlichen Kennzeichen sind die meist lebhafte Zickzackzeichnung auf dem Rücken, der deutlich von Körper abgesetzte Kopf und die spaltförmigen Pupillen. Ein auf den ersten Blick schwieriger zu erkennendes Merkmal sind die vielen kleinen Kopfschuppen, Nattern haben hier wenige große Schuppen.


Die Kreuzotter ist eine kleine bis mittelgroße Schlange. Männchen sind selten länger als 65 cm, Weibchen kaum größer als 75 cm. Man kann die Geschlechter meist gut an der Farbe unterscheiden. Männchen zeigen verschiedene Grautöne von weißgrau bis fast schwarz, zudem ist der Kontrast zwischen Grundfarbe und Zickzackband meist stärker. Die Weibchen zeigen dagegen verschiedene Brauntöne und der Kontrast zwischen heller Grundfarbe und dunklem Zickzackband ist meist etwas geringer.

Die Chance von einer Kreuzotter gebissen zu werden ist sehr gering. Es sollte aber in jedem(!) Fall ein Arzt aufgesucht werden, wenn es doch passiert. Die Giftwirkung bei einem Kreuzotterbiss ist als mäßig bis schwach zu bezeichnen, wird aber oft durch die (verständliche) Aufregung des Gebissenen verstärkt.

In den letzten Jahrzehnten ist im deutschsprachigen Raum KEIN(!) Todesfall bekannt geworden. Der betroffene Körperteil sollte ruhig gestellt werden, um eine Verteilung des Giftes zu verzögern. Ein Aussaugen der Bissstelle ist zu unterlassen!

Weitere deutschsprachige Informationen bei den Vergiftungsberatungsstellen: www.giz-nord.de

Das "Sicherstellen" der Schlange ist nicht nötig! Das in Europa verwendete Serum hat eine Breitbandwirkung und wirkt für alle europäischen Arten. Die Kreuzotter ist eine stark gefährdete Tierart und steht wie alle einheimischen Amphibien- und Reptilien Arten unter Naturschutz!

Unsere Tochter Samira hat die erste Kreuzotter gleich vor unserem Zelt entdeckt. "Papa, ist das hier ein dickes Seil oder eine Schlange?" Das "Seil" ruht bewegungslos in einer schmalen Felsspalte. Als ich es mit einem Stöckchen berühre, schlängelt es sich zügig davon und verschwindet unter unserem Zelt. "Schitt! Das ist eine Kreuzotter! Hoffentlich ist da nicht ein ganzes Schlangennest unter unserem Zelt!" Kurzfristig trage ich mich mit dem Gedanken, den Standplatz des mühsam aufgebauten Zeltes zu verlagern. Aber die Faulheit siegt über die Angst. Wir ziehen uns nur festes Schuhwerk an!


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Sehr oft trifft man auf blankpolierte Steinplatten, auf denen man prima mit Inline-Skates fahren könnte. Sind die Granitplatten flach wie hier auf diesem Foto, dann ist das Anlanden einfach und bequem. Sind die Ufer steiler, dann rutscht man mit den Kajaks immer wieder zurück. Die nassen Granitplatten sind im Wasserbereich fein grünlich schimmernd mit Algen überzogen und sauglatt! Aufpassen, hier kann man sich beim Aussteigen schnell die Knochen brechen.


Auf Tische oder Stühle kann man bei Gepäcktouren auf den Ålands verzichten. Man findet immer wieder hübsche Felsformationen, wo die Natur Sitzgelegenheiten und Tischablagen bereitstellt.


Das hier ist typisch Åland. Rotbrauner Granit in allen möglichen Formen, dahinter auch spärlicher Bewuchs. Je weiter man allerdings in die Außenschären kommt, umso dünner wird das Grün, das dort bisher noch keinen Fuß fassen konnte. Sandstrände sind auf den Ålands eher eine Rarität.


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Platt gebügelte Steinküsten aus rotem oder braunem Granit, soweit das Auge reicht! Das Anlanden geht auf den wind- und wellengeschützten Leeseiten der Inseln in der Regel ganz einfach: Man brettert volle Kanne auf die glatten Felsen! Sind sie zu steil, dann rutscht man zurück. Sind sie schön flach, dann kann man trockenen Fußes aus dem Kajak steigen!






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Feuerholz findet man selten. Wenn doch, dann stammt es aus anderen Regionen, ist irgendwann von irgendwelchen Schiffen gefallen, weit geschwommen und in einsamen Gegenden angeschwemmt worden. In der Regel ist ist immer genau 5 Meter lang. 3 Stämme reichen für ein hübsches Lagerfeuer, das man allerdings nicht auf schönen Granitplatten entfachen sollte. Die können dann platzen und das sieht der Åländer nicht gerne.


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Auf diesem wild-romantischen und urweltlichen Biwakplatz, den wir uns aufgrund einer heftigen Sturmwarnung nicht in Ruhe aussuchen konnten, verbringen wir volle 3 Tage und richten uns "häuslich" ein. Das heißt, wir glätten zunächst den steinigen Zeltboden unter unseren Füßen, spannen dann unser Regendach auf, schaffen eine Feuerstelle und suchen Feuerholz!






Wir sind hier in Deckung gegangen, weil wir per SMS eine Windwarnung bekommen haben mit Windstärke 8 aus Südwest. Das heißt: Bei einer solchen Vorhersage ist an Weiterpaddeln nicht zu denken. Alle Vorsorge gilt dem Finden und Aufsuchen einer windgeschützten Küstenregion auf Nord-Ost, also genau gegenüber der vorhergesagten Starkwindrichtung. Die Wetter-SMS haben wir zuvor bei einer Internet-Info-Firma gekauft (Siehe hierzu ZUSATZ-INFO


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Die Internet-Firma "Wetterwelt GmbH" - http://www.wetterwelt.de - versendet gegen Gebühr ständig aktualisierte Seewetterberichte in Kürzeln auf das Handy.

Wettervorhersagen per SMS

WetterWelt liefert Ihnen Wettervorhersagen für die nächsten 36 oder 60 Stunden auf Ihr Handy.

Für hohe Vorhersagequalität bürgen erfahrene Meteorologen und eine große Datenbasis durch innovative Verknüpfung mehrerer internationaler Vorhersagemodelle.

Sie können zwischen zwei Diensten wählen:

BASIS-Dienst und PREMIUM-Dienst.

Der WetterWelt BASIS-Dienst erstellt Seewettervorhersagen für alle europäischen Seegebiete.

Der WetterWelt PREMIUM-Dienst erstellt See- und Landwettervorhersagen für JEDES Gebiet zwischen 80° Nord (Arktis) und 80° Süd (Antarktis).

Details zu dem jeweiligen Dienst finden Sie unter BASIS - Dienst und unter PREMIUM - Dienst.

Hier können sie sich einen kurzen Film über den SMS-Dienst anschauen. Er erklärt anschaulich die Funktionsweise des Dienstes.

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So kommen Sie zu Ihrer Vorhersage

Sie können selbst aktiv abfragen oder den automatischen Zusendeservice nutzen - oder beides kombinieren.
Automatische Zusendung
Ihr gewünschtes Gebiet geben Sie bei der Anmeldung an und die Vorhersage wird Ihnen 2 x täglich für einen von Ihnen vorgegebenen Zeitraum zugesendet.
Über unseren Wetter-Shop ist derzeit keine Bestellung einer automatischen Zusendung möglich. Wir arbeiten daran. Bitte teilen Sie uns entsprechende Aufträge entweder telefonisch über unsere Hotline 0431-5606668, mit dem PDF-Auftragsformular oder per Email (hier klicken) mit.
Selbstabfrage
Sie schreiben eine SMS, die als Text nur das Kürzel des Seegebietes enthält, ohne Leerzeichen, nur die drei Buchstaben des Regionkürzels. In der Abbildung steht als Beispiel KIB für die Region Kieler Bucht. Die Kuerzel der verschiedenen Regionen finden Sie hier. Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle.
Sie senden diese SMS an eine der folgenden Rufnummern (abhängig vom Netzbetreiber, den Sie nutzen):

+49 171 62 94 441
(D1 -, Eplus- oder O2 - Netz)

+49 172 20 12 622
(Vodafone oder ausländische Netze)

Sie erhalten innerhalb kurzer Zeit als Antwort eine SMS mit der Vorhersage über bis zu 36 Stunden. Ein Beispiel einer Vorhersage sehen Sie im zweiten Bild:

KIB:WT2/FR12Z/SW-W4-5/7/1,0M/-:FR18Z/W-NW5/7/1,5M/-

Die Bedeutung der SMS:

KIB: Die Region (hier Kieler Bucht)

WT2: Wassertemperatur (hier 2 Grad)

FR12Z: Vorhersagezeitpunkt (hier Freitag 12 Uhr UTC)

SW-W4-5: mittlere Windrichtung und -geschwindigkeit (hier Südwest bis West 4 - 5 Beaufort)

7: Böenpotential zum Vorhersagezeitpunkt in Beaufort. Bei Böen über 12 Bft.(entspr. 70 Knoten) erfolgt die Angabe in Knoten

1.0M: signifikante Wellenhöhe in Metern

signifikantes Wetter
Mögliche Angaben:
SH: Schauer
FG: Nebel
RN: Regen
RS: Schneeregen;
SW: Schneefall
TS: Gewitter
Die Vorhersagen beziehen sich auf den jeweiligen Zeitpunkt, nicht auf eine Zeitspanne.
Ausnahme: Die Böenvorhersage bezieht sich auf die dem Vorhersagezeitpunkt vorangehenden 6 Stunden.

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Dieser herrlich wilde und unzugängliche Biwakplatz an der Nordostküste der Hauptinsel der Ålands  ist für 3 Tage und 3 Nächte notgedrungen unser Zuhause. Deshalb haben wir es uns so bequem wie möglich gemacht und den Zeltboden samt überdachter Terrrasse vorm "Haus" mit den rumliegenden Natursteinen schön eben gepflastert. Hier könnten wir ala Robinson noch wochenlang hausen. Aber als das Wetter über der Inselwelt wieder ruhiger wird, ziehen wir natürlich weiter. Denn wir fühlen uns als moderne Kajak-Nomaden, die es nirgendwo wirklich länger hält.

  



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Natürlich sind all' unsere Touren in die einsame Wildnis ganz genau vorbereitet und so gut wie möglich auch exakt geplant. Aber eins ist trotzdem klar: Draußen in der Wildnis kommt Vieles oft ganz anders als erwartet. Z.B. das Wetter! Wir gehen kein Risiko ein und paddeln mit großem Zeltgepäck (auch auf Deck) nur bis Windstärke 4. Ab Windstärke 5 wird es gefährlich und ab Windstärke 6 geht eh nicht mehr viel. Dann paddelt man auf der Stelle und kommt gegen Wind und Wellen nicht mehr an! Also: Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt! Deshalb haben wir immer einen Plan B in der Tasche und genug Proviant für Planänderungen unter Deck. Wenn es anders kommt, muss man draußen darauf vorbereitet sein, auch auf erhebliche Veränderungen im Zeitplan! Richtig doof wird es erst, wenn Plan C in Kraft tritt. Das ist dann der Fall, wenn wir keinen guten Biwakplatz gefunden haben, wenn das Trinkwasser knapp wird und wir unser Essen rationieren müssen. Kommt dazu noch ein richtig fettes, langes Sturmtief mit nordlischer Kälte, dann ist Schluss mit lustig. In einer solchen Situation bekamen wir auf den Ålands dann auch noch Probleme mit brechendem Gestänge unseres dann von Bruchkanten durchlöcherten, undichten High-Tech-Zeltes. Doch dazu später mehr!


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Nachdem das Sturmtief aus Südwest abgezogen ist und sich das Wasser rund um die Inseln wieder beruhigt hat, bauen wir unser 1.Klasse-Biwaklager, das wir richtig lieb gewonnen haben, nach 3 Tagen ab, verstauen alles wieder in unsere 2 Kajaks und ziehen weiter, gespannt der neuen Dinge und Abenteuer, die da kommen werden!

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Die Fortsetzung meines Åland-Fotoprojekts erfolgt von hier ab auf mehreren Unterseiten "Åland Kajak 2", "Åland Kajak 3" usw. Mal schauen, wie viele Seiten ich noch mit meinem umfangreichen Bildmaterial zusammenbasteln kann. Es wird etwas länger dauern, bis die Sache komplett ist.

Also, wer noch mehr über das Kajak-Paradies Åland, das Land und seine Leute sehen und erfahren will, der klickt jetzt weiter auf die nächste Seite "Åland Kajak 2" - http://www.kanukassel.de/504008/526144.html   

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