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Mein persönliches SchuB-Motto zum Thema "WAS KINDER WIRKLICH BRAUCHEN?"

Was Kinder brauchen:
Kinder, die negativ kritisiert werden,
lernen, dass sie schwach sind.

Kinder, die oft nörgelnd kritisiert werden,
lernen verdammen.

Kinder, die geschlagen werden,
lernen zu schlagen.

Kinder, die verhöhnt werden,
lernen Schüchternheit und andere verhöhnen.

Kinder, die der Ironie ausgesetzt werden, bekommen
ein schlechtes Gewissen und
lernen, anderen Vorwürfe zu machen.

Aber:

Kinder, die ermuntert und ermutigt werden,
lernen Selbstvertrauen.

Kinder, denen man mit Toleranz begegnet,
lernen Geduld.

Kinder, die bestätigt werden,
lernen werten.

Kinder, die Ehrlichkeit erleben,
lernen Gerechtigkeit.

Kinder, die Freundlichkeit erfahren,
lernen Freundschaft.

Kinder, die Geborgenheit erleben,
lernen Vertrauen.

Kinder, die umarmt werden,
lernen Liebe in dieser Welt zu empfinden
und zu lieben.

KINDER, DIE GELIEBT WERDEN, LERNEN LEBEN!

                            Mein persönliches Motto zum Thema: Wie gestalte ich erfolgreich SchuB-Unterricht?

                                                             "ERZÄHLE ES MIR UND ICH VERGESSE,

                                                                ZEIGE ES MIR UND ICH ERINNERE,

                                                           LASS' ES MICH TUN UND ICH VERSTEHE!"

                                                                           Konfuzius 554 v. Chr.

SCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSCHUBSSCHUBS

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Neben auf den Unterseiten zur "SchuB"-KLASSE werden 4 "SchuB-Projekte" des laufenden Schuljahres 2006/2007 ausführlich dokumentiert, die nach der obigen Konfuzius-Weisheit geplant und durchgeführt wurden. Hier als Kurzmeldung, um was es dabei geht!

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Gleich zu Beginn von SchuB-Freigericht führen wir im September 2006 im Rahmen der ORIENTIERUNGS-PHASE ein 12-tägiges Kanuprojekt durch. Hierüber wird ausführlich auf den Seiten "SchuB-Projekt 1", "P-Tag Verladen", "P-Tag Paddeln", "P-Tag Zelten", "P-Tag Kochen", "Lahn-Projekt1/1/06" und "Lahn-Projekt1/2/06" informiert!

SchuB-Projekt 1: http://www.kanukassel.de/294996/304526.html

P-Tag Verladen: http://www.kanukassel.de/294996/314960.html  

P-Tag Paddeln: http://www.kanukassel.de/294996/314991.html

P-Tag Zelten: http://www.kanukassel.de/294996/315022.html

P-Tag Kochen: http://www.kanukassel.de/294996/317730.html

Lahn-Projekt1/1/06: http://www.kanukassel.de/294996/318530.html

Lahn-Projekt1/2/06: http://www.kanukassel.de/294996/318561.html

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Das "SchuB-Projekt 2" findet wie SchuB-Projekt 1 auch auf dem Wasser statt - und zwar noch im 8.Schuljahr im Juni 2007 als Fortsetzung mit verschärften Anforderungen. Wir paddeln die Flüsse Fulda und Weser über 232 km in 7 Tagen! Über die genaue Planung und Vorbereitung des "SchuB-Projekts 2", das wie Projekt 1 auch vom Hessischen Kultusministerium finanziell gefördert wird, werde ich auf der Unterseite berichten.

Achtung: Aus gesundheitlichen Gründen (siehe hierzu den Link: http://www.kanukassel.de/137481/370153.html)  konnte ich das bereits komplett geplante und vom HKM finanzierte Fulda-Weser-Projekt im Juni 2007 nicht durchführen. Stattdessen kam ich auf die Idee mit dem HIP-HOP-PROJEKT im September 2007 in der Jugendbildungsstätte Wasserkuppe in der Rhön (siehe Link: http://www.kanukassel.de/294996/428079.html)

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Das ebenfalls vom Hessischen Kultusministerium und der Kopernikusschule Freigericht finanziell unterstützte Keramikprojekt läuft seit November 2006 und wird auch im 2. Schulhalbjahr 2007 fortgesetzt.

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SchuB-Projekt 4 ist weitgehend abgeschlossen und befasste sich im Spätherbst 2006 hautnah und anschaulich mit den Thema JUGENDKRIMINALITÄT

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Der ausführliche Fotobericht über das Hip-Hop-Projekt 07 befindet sich auf der Seite http://www.kanukassel.de/294996/428079.html

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Gleich vorneweg: SchuB ist eine Supersache für Hauptschüler - und wird meiner Ansicht nach in all seinen pädagogischen Aspekten einer neuen Schul- und Lernpädagogik zukunftsweisend auch für andere Schulzweige werden. Deshalb bin ich mit Begeisterung bei SchuB dabei, was auf meiner neuen Seite hier unter "SchuB-Klasse" hoffentlich angemessen zum Ausdruck kommt.


Entscheidend neu ist, dass für die SchuB-Klassen 8 und 9 zwei volle Praxistage wöchentlich in den schulischen Lernprozess eingebaut werden. 2 Tage Betrieb - 3 Tage Schule. Und Schule anders als bisher gewohnt.

Sehr wichtig und längst überfällig ist die Entwicklung und Anwendung einer neuen LERNKULTUR, weg vom lehrerzentrierten, uneffizienten, todlangweiligen Frontalunterricht hin zm schülerzentrierten PROJEKTUNTERRICHT

Wer sich über das SchuB-Konzept genau informieren möchte, findet auf der Website  des Hessischen Kultusministeriums  unter http://hauptschule.bildung.hessen.de/SchuB/ alles, was von Interesse ist, z.B. eine sehr anschauliche POWERPOINTPRÄSENTATION, die das SchuB-Konzept näher erläutert. Deshalb verzichte ich hier auf meiner Seite auf weitere Ausführungen zum pädagogischen und rechtlichen Hintergrund "meiner" neuen SchuB-Klassenlehrerarbeit. Schon lange habe ich darauf gewartet, dass ich endlich gesetzlich abgesichert und belobigt das machen darf, was ich schon seit Jahrzehnten in der Schule "heimlich" getan habe. 

Auszug aus dem Schulgesetz § 28 Nähere Ausgestaltung der Mittelstufe (Sekundarstufe I)

(1) Die Bildungsgänge und Schulformen der Mittelstufe (Sekundarstufe I) werden durch Rechtsverordnung näher ausgestaltet. Insbesondere sind die Fördermaßnahmen für Lerngruppen mit erhöhtem Praxisbezug in der Hauptschule näher auszugestalten und die Voraussetzungen näher zu bestimmen, unter denen am Ende des zehnten Hauptschuljahres ein mittlerer Abschluss erworben werden kann.

SchuB gibt es im Schuljahr 2006/2007 im 2. "Lebensjahr" an 70 Schulen in Hessen. Die KOPERNIKUSSCHULE FREIGERICHT (www.ksf.de) ist natürlich auch dabei!

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Vom 24.09.2007 bis 28.09.2007 führen wir mit den beiden Freigerichter SchuB-Klassen ein Projekt FIT FOR JOB auf der Wasserkuppe in der Rhön durch. Sie hierzu die neue Seite http://www.kanukassel.de/294996/428079.html

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Mit Beginn des neuen Schuljahres 07/08 arbeiten wir in Freigericht mit 2 SchuB-Klassen. Es gibt nun eine H8c und eine H9c. Zusammen sind das 21 SchuB-Schüler, die am SchuB-Medellversuch des HKM teilnehemnen

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David A. ist bereits seit einem Jahr Schüler in der ersten SchuB-Klasse der Kopernikusschule Freigericht. (Link: http://www.kanukassel.de/294996/312360.html). "SchuB" steht für den Modellversuch LERNEN UND ARBEITEN IN SCHULE UND BETRIEB. (Link: http://www.kanukassel.de/294996/index.html). Neben der "Erziehung zur Berufsfähigkeit" ist es das Ziel von "SchuB", die Schüler zu einem Hauptschulabschluss zu führen und ihnen behilflich zu sein, eine Lehrstelle zu finden. David Alka ist der erste SchuB-Schüler, dem es gelungen ist, bereits heute einen Lehrvertrag bei der Firma "hagebaumarkt" in Freigericht-Somborn (Link:http://www.kanukassel.de/294996/330790.html) zu ergattern. Am 26.06.2007 unterzeichnet David beim Chef, Herrn Brönner, einen Lehrvertrag als Kaufmann im Einzelhandel. Das freut mich als Klassenlehrer im "Krankenstand" ganz besonders. Hierzu herzlichen Glückwunsch, David! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Das gilt auch für Hauptschüler! 

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HIER IST DER "RAUSWURF" LÄNGST ÜBERFÄLLIG! LUCAS G. BEKOMMT PER EINSCHREIBEN DIE "KÜNDIGUNG"! 

2 RAUSWÜRFE AN EINEM TAG - DAS IST EIN SEHR FOLGENSCHWERER SCHUB-"UNFALL"!


DIESEN FRAGEN WERDE ICH AUF DER NEUEN SCHUB-SEITE "SchuB-Wahrheit" NACHGEHEN! 


Seit Beginn des SchuB-Schuljahres 06/07 wird Sabrina P. immer wieder durch Gesundheitsprobleme in ihrem "Vormarsch" zurückgeworfen. Das ist  schade, aber nicht zu ändern! Trotzdem gibt sie nicht auf! Wir haben sie am 16.1.2007 in ihrer Praktikumsfirma HAIR+STYLE in Gelnhausen-Hailer besucht. Mehr über ihre Arbeit dort auf der Seite "Praktikumsbetriebe"

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GERD KASSEL

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                                                                                                                                             Freigericht, den 20.12. 2006

 

                                                    An die Schüler/innen und Eltern der Klasse H8c!

 Betrifft: Deutsch-Hausaufgabe in den Weihnachtsferien

In Kürze muss jeder SchuB-Schüler, jede SchuB-Schülerin in der Lage sein, sich schriftlich, fehlerfrei und sauber um eine Lehrstelle zu bewerben. Wie eine schriftliche Bewerbung auszusehen hat, das haben wir die letzten Wochen im Unterricht besprochen.

Jetzt wird es ernst: Ich verlange eine schriftliche „Ernstfall“-Bewerbung per Post in den Weihnachtsferien an meine Anschrift. Diese Bewerbung wird als schriftliche Deutscharbeit benotet und im Zeugnis verwendet!

 Im Klartext: Ihr bewerbt Euch bei Eurer aktuellen Praktikumsfirma um eine Lehrstelle als ………!

Dabei ist ein sauberes, fehlerfreies Bewerbungsschreiben, ein tabellarischer Lebenslauf, ein Lichtbild und eine Kopie des letzten Zeugnisses vorzulegen. Das kommt in einen DinA4-Umschlag mit Eurem Absender und meiner Anschrift (Gerd Kassel, Hauptstraße 41, 63579 Freigericht-Horbach) und wird per Post an mich geschickt. Spätestens bis zum 7. Januar 2007 müssen mir alle Bewerbungen vorliegen. Eure Bewerbungen werden von mir genau zensiert und benotet! Als Vorlage soll die Bewerbungsbroschüre der „Agentur für Arbeit“ dienen!

Ich bedanke mich für die sehr gute Zusammenarbeit im laufenden Schuljahr und wünsche Euch/Ihnen ein schönes Weihnachten und ein friedliches Jahr 2007! 

Herzliche Grüße

 

Gerd Kassel - SchuB-Klassenlehrer H8c

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Jugendvollzugsanstalt JVA Rockenberg in Freigericht

Im Rahmen des SchuB-Projekts 4 JUGENDKRIMINALITÄT  (siehe Sonderseite "SchuB-Projekt 4") hatten wir heute sehr interessanten und informativen Besuch aus der Jugendvollzugsanstalt in Rockenberg!


Dabei bestand die Möglichkeit, 3 Vollzugsbeamten des "Knasts" ein Loch in den Bauch zu fragen. Die "Attraktion" war allerdings ein 20-jähriger Strafgefangener (nicht abgebildet), der unseren SchuB-Kids live und auch für kurze Zeit alleine als "hautnahe Infoquelle" für die Zustände im Jugendknast zu Verfügung stand!


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Am 1. und 2. Dezember 2006 findet im renommierten Tagungshotel Hohenroda in Nordhessen eine große SchuB-Tagung statt. Hier diskutieren Planer aus dem Hessischen  Kultusministerium, Denker von Universitäten und aus Instituten und Umsetzer, Macher, Praktiker aus mittlerweile 70 SchuB-Klassen in Hessen über das Konzept und den Erfolg von SchuB. Mit dabei ist natürlich auch SchuB Freigericht und die SchuB-Kids Laura und Claus präsentieren auf dem "MARKT DER MÖGLICHKEITEN" unser im September 2006 durchgeführtes "SchuB-Projekt 1" (Kanufahren als soziale Therapie, siehe nebenstehende Sonderseite). Über die gelungene Jahrestagung in Hohenroda wird auf der neuen Seite "SchuB-Show" berichtet.

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SchuB-Projekt Nr. 3 wurde soeben mit einem Großeinkauf gestartet. Bei der Firma KERAMIK-KRAFT in Bruchköbel-Roßdorf kaufen wir heute am 23.11.2006 für 650 Euro 400 kg Ton, 15 kg Steinzeug-Glasur und 2 neue Brennofen-Schamottplatten ein. Wie sich das sehr arbeitsintensive KERAMIKPROJEKT in der Klasse H8c entwickelt, das kann man auf der Seite "SchuB-Projekt 3" ganz genau verfolgen!

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Die ERZIEHUNG ZUR BERUFSFÄHIGKEIT hat bei SchuB oberste Priorität. Deshalb enthält der SchuB-Wochenplan 2 volle Praktikumstage. Im Laufe der 2 SchuB-Schuljahre 8 und 9 wird die Praktikumsfirma und das Berufsfeld in der Regel 3 X gewechselt. Das praktisch orientierte SchuB-Konzept steht und fällt mit einer ausreichenden Anzahl von Praktikumsbetrieben, die gewillt sind, sich mit dem SchuB-Konzept vertraut zu machen und mit uns zusammen zu arbeiten. Zur Zeit haben wir diesbezüglich keinerlei Probleme. Alle 12 Freigerichter SchuB-Schüler/innen haben sich selbst ihren 1. Praktikumsplatz gesucht und arbeiten dort seit dem 25. September 2006. Ab heute möchte ich "unsere" Firmen + Praktikantentätigkeiten auf der neuen Seite "Praktikumsbetriebe" vorstellen.

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SchuB-Unterricht besteht neben dem 2-tägigen Betriebspraktikum aus 3 Tagen Schule mit 21 Stunden Unterricht. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Hauptfächern Deutsch, Mathe und Englisch. Die Pallette der sogenannten Nebenfächer wird bei SchuB zu 4 FÄCHERVERBÜNDEN zusammengefasst:





Solche Fächerverbünde machen natürlich fachübergreifenden, themenzentrierten  PROJEKTUNTERRICHT sinnvoll und notwendig. In der SchuB-Klasse H8c werden wir daher in Kürze mein bewährtes KERAMIKPROJEKT (siehe hierzu auch die Seite KERAMIKPROJEKTE) durchführen.


Wie dieses Keramikprojekt nun von mir "angeleiert" wird, wo ich Sponsoren fürs Material finde, welche SchuB-Teamkoollegen sich mit welchen Fächern beteiligen, darüber wird die nächsten Wochen und Monate ausführlich in Wort und Bild auf der neuen Seite "SchuB-Projekt Nr. 3" berichtet.

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Heute Nacht um 1.48 Uhr erhielt ich folgende Mail vom Lehrer Karsten Hauschild aus Hamburg, das ich hier öffentlich machen möchte:

"Hallo Gerd, nach 6 Stunden Dokumentation auf DVD von Deinen Kanuprojekten, die ich bis auf die letzte Minute wirklich gerne angeschaut habe (übrigens verteilt über zwei Wochen, immer jeweils nachts vorm Einpennen, war riesig!) hab' ich schon langsam eine Ahnung von Dir, von Deiner Familie und dem Spirit Deiner Projekte und Touren bekommen. Ich lese hin und wieder gerne auf Deiner Website und war in diesem Sommer auch auf dem Isteren, Femund und Solensjoen mit meinem Canadier unterwegs, wobei uns Dein Buch über die Femundsmarka begleitet hat. Es ist wirklich schön dort! Am besten, weil am einsamsten, gefiel uns der Solensjoen (siehe Bild), vielen Dank für den Tipp. Mich hast Du bisher noch nicht kennen gelernt, kommt ja vielleicht mal. Jedenfalls will ich meine Bettlektüre respektive -DVDs nun dringend um die neu erschienenen Scheiben von Deiner SchuB-Klasse erweitern. Ich freu mich schon drauf, gerade weil es jetzt Winter wird und man dabei so herrlich vom Sommer träumen kann. Eine echte Marktlücke eigentlich. Außerdem hat mein Fernseher gar keinen Empfang - nur DVDs funktionieren, aber ich glaube, dass der Rest ohnehin Käse wär'. Wenn ich mich recht erinnere, hast Du mir die Sachen damals zuerst zugeschickt und danach hab ich die 20€ überwiesen. Wir können es aber auch gerne umgekehrt machen. Vielen Dank, sage ich schon einmal und möchte noch ein "weiter so" hinzufügen. Mit besten Grüßen Karsten Hauschild"

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Siehe hierzu die neuen Seiten "Projektreader" und "Projekt-Film Nr. 1"

Mit 20 Euro sind Sie dabei! Soviel kostet mein Kanuprojekt-Multimedia-Paket in Form einer süßen, kleinen, bunt bebilderten DVD-Hülle mit 3 bunt bedruckten Scheiben drin mit jeder Menge Daten drauf!

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SCHUB ERWEIST SICH ALS VERDAMMT ARBEITSINTENSIV! SITZUNGEN, TERMINE, FORTBILDUNGEN, TAGUNGEN......... ohne Ende!

Aber es geht vorwärts! Am 11.10.2006 wurden bei einem Eltern/Schüler/Lehrer-Treff im SchuB-Klassenraum an der KOPERNIKUSSCHULE FREIGERICHT die SchuB-Verträge unterzeichnet. Hier erklären sich Eltern, Schüler und Schule zu allen Anstrengungen für ein schulisches Gelingen der SchuB-Kids bereit und ALLE haften für ihren bedingungslosen Einsatz!

Alle 12 SchuB-Kids in Freigericht haben sich ihren ersten SchuB-Praktikumsplatz selbst gesucht und sind problemlos in die schulische (Ab)normalität gestartet.

Am 8.11.2006 findet der 1. Elternstammtisch statt, der von nun an monatlich allen SchuB-Beteiligten die Möglichkeit zu zwanglosem Infoaustausch gibt.

Am 9. und 10.11.2006 findet eine weitere von vielen Fortbildungsmaßnahmen für alle SchuB-Lehrer in Grünberg statt.

Am 1. und 2.12.2006 findet in Hohenroda eine SchuB-Jahrestagung mit allen SchuB-Aktivisten statt. Hier werde ich unser SchuB-Kanuprojekt vom Sept. 2006 in Film, Wort und Bild präsentieren.

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Liebe Eltern und Schüler/innen der Klasse H8c!                                                                               Freigericht, den17.9.2006

Es hat mir sehr großen Spaß gemacht, mit der H8c auf der Lahn unterwegs zu sein. Die Truppe ist klein, aber fein. Wir kennen uns nach bereits 3 Wochen SchuB-Klasse 06/07 besser als je zuvor. Ich denke, wir sind jetzt eine Klassengemeinschaft, in der das Lernen und Zusammenleben Spaß macht. Ich bedanke mich bei allen Eltern, Schüler/innen und Betreuern für die erstklassige und produktive Zusammenarbeit und freue mich schon auf weitere Projekte. Herzliche Grüße Gerd Kassel

P.S.: Seit einer Stunde befinden sich schon aktuelle Lahnprojekt-Fotos auf den neuen Seiten "Lahn-Projekt1/1/06" und "Lahn-Projekt1/2/06" 

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Heute kam die Antragsgenehmigung vom Kultusministerium, dass meinem Förderantrag bezüglich finanzieller Unterstützung meiner erlebnispädagogischen Kanuprojekte im Rahmen des SchuB-Konzepts (siehe die Seite "SchuB-Projekt 1") statt gegeben wird. Das hilft uns sehr! Das 8-tägige "SchuB-Kanuprojekt Lahn 2006" mit 3 vorbereitenden Projekttagen (siehe neue Seiten "Verladen", "Paddeln" und "Zelten") steht im Mittelpunkt der 4-wöchigen SCHUB-ORIENTIERUNGSPHASE und eignet sich bestens, die SchuB-Kids auf die kommenden 2 SchuB-Schuljahre einzustimmen und vorzubereiten!

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Der SchuB-Infoabend der H8c am 5.9.2006 war sehr gut besucht. Eltern und Schüler wurden in Wort, Bild und Film über die Erziehungsziele von SchuB im Allgemeinen und das gestartete, bereits unter Volldampf laufende SchuB-Kanuprojekt Lahn 2006 im Besonderen informiert. Die Eltern sind interessiert und wählen engagierte Elternvertreter. Es wird beschlossen, monatlich einen ELTERNSTAMMTISCH zum permanenten Informationsaustausch zu organisieren. Es besteht die Einsicht, dass SchuB nur gut funktionieren kann, wenn alle Erziehungsberechtigten und -verpflichteten - Eltern, Lehrer, Ausbildungsbetriebe - an einem Strang ziehen und zusammenarbeiten.


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        SCHuB = Lernen in Schule und Betrieb                         Neuer Schub an der Kopernikusschule Freigericht

                Lernen und Lehren im Team: Conrad Biehl – Daniel Höpfner – Gerd Kassel – Dieter Wombacher

                                   An die Eltern und Schüler/innen der SchuB-Klasse H8c

 Das neue Schuljahr hat begonnen und wir starten mit Volldampf in die 4-wöchige Orientierungsphase und gleich in ein interessantes, aber auch schwierig zu organisierendes SchuB-Unterrichtsprojekt auf die Lahn. 

Mit fällt auf, dass dringender Informationsbedarf zur Durchführung dieses 8-tägigen Einführungsprojekts  bei allen Schüler/innen und Eltern besteht.

Außerdem fällt mir unangenehm auf, dass sich viele Eltern und Schüler/innen in den letzten 8 Wochen nach Anmeldung bei SchuB nicht um eine Praktikumsstelle bemüht haben. Das war so beim 1. Elterntreff am 10.7.2006 abgesprochen! So läuft der Laden nicht. SchuB steht und fällt mit ordentlichen Praktikumsfirmen. Wir möchten es vermeiden, mit 8-Klässlern an der Hand Betriebe abzulatschen und um Aufnahme zu betteln. Das machen wir nur notfalls, wenn Leute absolut unselbständig sind. 

                                          Aus diesen beiden Gründen und einem dritten werden wir am

                         Dienstag, den 5.9.2006 um 19.30 Uhr im neuen Klassenraum-Container der H8c

                               einen 1. Eltern-Infoabend des neuen Schuljahres 06/07 veranstalten

                                                                     Tagesordnung:

                                          1. Planung und Organisation des Kanuprojekts

                                          2. Praktikumsstellensuche + SchuB-Lernkonzept

                                          3. Wahl eines Elternvertreters für die 8./9. Klasse

Ich gehe selbstverständlich davon aus, dass sich alle Schüler/innen und Eltern für ihre eigenen Belange, Angelegenheiten und Interessen auch tatsächlich interessieren und erwarte vollständiges Erscheinen.

Herzliche Grüße   Gerd Kassel

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Mit 14 Schüler/innen starten wir soeben in eine neue Epoche innovativer Pädagogik. Altbekannte Gesichter treffen in neuer Klasse zusammen, um im Team praktisch, lustvoll und erfolgreich zu lernen. Ob das überhaupt funktioniert? Da haben die Leut' so ihre Zweifel! Ich nicht! Aber Gemach, alles geht schön langsam, verständlich, Schritt für Schritt. Jetzt machen wir erst mal eine ORIENTIERUNGSPHASE MIT EINEM KNALLHARTEN PROJEKT (siehe Seite "SchuB-Projekt 1"): Danach sind wir Feinde oder Freunde fürs Leben, wissen aber auf jeden Fall, was TEAMARBEIT bedeutet.  Auf der neuen Seite "Schubklasse H8c" möchte ich meine Schüler/innen und Kollegen in Wort und Bild vorstellen - zunächst mal im Bild.

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Es wird Zeit, dass die SchuB-Klasse Konturen erhält und konkrete Gesichter. Der Schule liegen schon ausreichend Anmeldungen von SchuB-Interessenten vor. Als mit entscheidendes Auswahlkriterium zählt jedoch das Zeugnis dieses laufenden Schuljahres. Daher warten wir die Zeugniskonferenzen ab, ehe wir Entscheidungen treffen. Nach den Zeugniskonferenzen muss allerdings bereits das kommende SchuB-Schuljahr 2006/07 auf den Weg gebracht werden, ehe die Sommerferien beginnen. Daher planen wir für den 10.7.2006 einen 1. ausführlichen Infoabend für alle SchuB-interssierten Eltern und Schüler!


Seit 32 Jahren arbeite ich als Lehrer - und lerne doch nie aus! Die letzten Tage verbrachte ich bei einer interessanten Lehrerfortbildungsveranstaltung, die mich qualifizieren soll, im Schuljahr 06/07 als Klassenleiter eine neu als Modellversuch gegründete SchuB-Klasse an der Kopernikusschule Freigericht zu übernehmen, zur Berufsfähigkeit zu erziehen und für das erfolgreiche Bestehen des Hauptschulabschlusses zu qualifizieren. Das ist doch wohl easy - denkt jeder, der keine Ahnung hat! Doch Gemach, SchuB heißt SCHULE UND BETRIEB! SchuB-Schüler gehen in der 8. und 9. Klasse  2 Tage die Woche jeweils 8 Stunden in einen Praktikumsbetrieb -   und 3 Tage jeweils 7 Stunden in die Schule. In diesen SchuB-Klassen DÜRFEN sich solche Schüler/innen anmelden, die in ihrer bisherigen Schullaufbahn nicht viel auf die Reihe bekommen haben, also sogenannte SCHULVERSAGER, die eigentlich keine realistische Chance mehr haben auf einen Schulabschluss. Jetzt wird die Aufgabe eines SchuB-Klassenlehrers und seiner Team-Kollegen schon klarer, oder? Wer sich mehr für dieses Modell SchuB interessiert, der findet Infos unter http://hauptschule.bildung.hessen.de/  - lernen in schule und betrieb.                                                                                                                                                                                          

Auf dieser Seite werde ich in Zukunft meine neue Arbeit als SchuB-Klassenleiter einer neu zu gründenden SchuB-Klasse an der KOPERNIKUSSCHULE FREIGERICHT (www.ksf.de) dokumentieren.

Doch ehe ich damit beginne und mich SchuBweise durch das Angebot des Hessischen Bildungsservers fräse (Fressen geht nicht, soviel Bildung geht nicht mehr auf einmal in meinen KopfBauch. Ich denke hier eher an die Arbeit einer Schneefräse, im Weg Rumliegendes bei Seite zu schaffen und bei Bedarf mit brauchbarem "Schnee" ein funktionales Iglu zu bauen!), bin ich jetzt erst mal mit meinem erlebnispädagogischen KANUPROJEKT auf der Lahn beschäftigt (siehe hierzu die umfangreiche Seite "Kassels KANUSCHULE")

Das Kanuprojekt LAHN 2006 war - wie schon viele Projekte zuvor - pädagogisch ein echter Knaller. Das erlebnispädagogische LAHNPROJEKT möchte ich auch gleich zu Beginn in der sogenannten Orientierungsphase der neuen SchuB-Klasse Mitte September 2006 durchführen. Denn was hier gemeinsam in Teamarbeit in 8 Tagen erlebt, erfahren, gefühlt, gespürt und gelernt wird, das schafft normale Schule in Jahren nicht!

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Am Mittwoch, den 7.6.2006 treffen sich alle SchuB-Lehrer und die Schulleitung zu einer gemeinsamen Besprechung zur Vorbereitung der SchuB-Klasse im Schuljahr 2006/07 an der Kopernikusschule Freigericht. Hierbei geht es um die Rahmenbedingungen wie geeigneter Klassenraum, Internet-DSL-Anschluss, Organisation der Praktikumstage, Ermäßigungs- und Koordinationsstunden, aber auch ums Konzept von SchuB!  

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SchuB-Lehrer sind genötigt - ob sie wollen, oder nicht - , sich sinnvolle Gedanken über eine neue, zwingend notwendige Reorganisation von Unterricht und Schule zu machen! Da gibt es jede Menge Infos und Materialien, die helfen, dass SchuB-Lehrer und alle, die Doofes verändern und Schule schöner, lustvoller, besser, interessanter und effektiver machen wollen, gedanklich auf die Sprünge kommen! Dazu gehört auch folgende DVD-Dokumentation, die mir meine Tochter Sina - Lehramtsstudentin in München - neulich empfohlen hat.

Reinhard Kahls überragender Film darüber, wie Schule auch bei uns gelingt. Aus mehr als 200 Stunden Filmmaterial, gedreht im Unterricht und Schulalltag, mit Lehrern, Schülern und Eltern, sowie mit Interviews von Wissenschaftlern, hat der Filmemacher und Bildungsjournalist das Bild einer möglichen Zukunft montiert, die in manchen Schulen längst begonnen hat. Gezeigt werden u.a. die Bodensee Schule in Friedrichshafen, die Jena-Plan-Schule in Jena, das Gymnasium Klosterschule in Hamburg und viele andere zwischen Herten, Potsdam und Bremen. Diese haben Raum und Zeit des Lernens neu vermessen. Sie sind „Treibhäuser der Zukunft" geworden.



weitere Informationen: Interview-Dokumentation - Transkriptionen zu 23 Expertengesprächen Einführung und Inhaltsverzeichnis zur Dreifach-DVD – die ersten 20 Seiten des Begleitbuches als pdf-Datei Pressestimmen zum Film (pdf) Mini-Version des Film (wmv-Format, 4'32 min.) zum Download:
niedrige Qualität (1,7 mb)
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Rezensentin/Rezensent:   "hefe60"  Nicht erst seit PISA und anderen Untersuchungen zeigen sich die Schwächen der deutschen Schulpolitik. Die bisherige Form der „staatlichen Schulpädagogik" kann kaum noch eine langfristige sein. Man braucht aber nicht unbedingt nach Skandinavien und dessen erfolgreichen Schulsysteme zu gucken, um den Aufbruch zu erkennen, den deutsche Schulen nötig haben.
Filmemacher Reinhard Kahl lässt den Zuschauer von "Treibhäuser der Zukunft" in einer fantastischen und hervorragenden - und wohl einmaligen - Dokumentation erleben, wie es Schulen in Deutschland gelingt, zu besonderen Lebensorten zu werden. Gezeigt wird das Leben, Arbeiten und Lernen an verschiedenen Schulen in der BRD - u.a. der Jenaplanschule in Jena, der Bodensee-Schule, der Max-Brauer-Schule in Hamburg, der Schule Borchshöhe in Bremen, der Montessori-Gesamtschule in Potsdam. Allen Schulen gemeinsam ist, dass sie so genannte Ganztagesschulen sind. Gemeinsam ist ihnen auch das große Engagement der Lehrkräfte (Lehrer die lernen) und der Eltern. In fast allen Schulen sind die Gruppen jahrgangsübergreifend - Jüngere lernen von Älteren und umgekehrt. Dennoch findet jede Schule eine eigene Antwort auf die Frage nach neuen pädagogischen Wegen. Erstaunlich ist auch die Integrationsfähigkeit dieser Schulen für behinderte Kinder, die voll am Schulleben beteiligt sind. Diese Schulen sind nicht nur reine Wissensvermittlungsanstalten, sondern fast familiäre Einrichtungen in denen Kinder respektiert werden und sich wohl fühlen. Die Verschiedenheit der Kinder wird anerkannt und Gemeinschaft wird kultiviert. Kompetenz wird vermittelt und Ideen können gedeihen. Man nimmt sich Zeit. Das fördert nicht zuletzt die Leistungsbereitschaft. Die Schüler an diesen Schulen sind begeistert, sie sind begierig nach Wissen und gelebter Gemeinschaft. Verantwortung für sich und für andere übernehmen sind hier nicht nur leere Worthülsen.

Im Mittelpunkt dieser Pädagogik stehen das Kind und dessen Einmaligkeit. „Jedes Kind ist für sich einmalig und existiert nicht noch mal auf der Welt. Da kann ich doch nicht morgens einen Einheitsbrei über die Kinder gießen". (Alfred Hinz, Rektor der Bodensee-Schule St. Martin in Friedrichshafen). Hinz warnt davor, eine Ganztagesschule so aufzubauen, dass sie lediglich eine verlängerte Halbtagesschule ist - „bloß die Finger davon lassen".

"Kinder dürfen nicht beschämt werden, das ist ganz wichtig. Das als Lehrer zu lernen ist schon mal ein wichtiger Schritt, denn wir haben sehr viel Macht und wir können Schüler auf leichte Art und Weise beschämen, ohne dass uns daraus ein Nachteil erwächst". "Wir müssen erst mal eine respektvolle Lernumgebung schaffen, sonst können sie gar nichts lernen". (Schulleiterin Ulrike Kegler, Montessori-Schule Potsdam).

Ergänzt wird der Film durch interessante Interviews engagierter Pädagogen, Eltern, Schüler und Wissenschaftler.
Was Reinhard Kahl in jahrelangen Recherchen und während seiner Bildungs-Reise quer durch Deutschland über Schulen hier und heute herausgefunden hat, ist in 115 spannenden Minuten verpackt.

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Rezensentin/Rezensent:   "pfrahm"  Der Film von Reinhard Kahl zeigt gelungene Ganztagesschulkonzepte in der Praxis. Er zeigt Beispiele von Schulen, die sich als Lebensraum für junge Menschen begreifen, wo Lernen durch Erleben und Erfahren möglich wird. Er zeigt Schulen, die in krassem Gegensatz zu den hierzulande üblichen Lernfabriken stehen, die die Individualität unserer Kinder, ihr So-Sein und damit ihre Würde achten. Der Film von Reinhard Kahl zeigt Schule als „vorbereitete Umgebung", in der man begonnen hat, die jungen Menschen ernst zu nehmen, auf ihre Freude und ihre Motivation am Lernen als Fundament zu bauen und Vertrauen in ihre Neugier und ihr natürliches Interesse zu entwickeln. Und dafür zu sorgen, dass ihnen dies alles über die Kindheit hinweg erhalten bleibt.

Er zeigt Schulen, die mit diesem Vertrauen Ernst machen und auf Noten verzichten, die auf Druck und Angsterzeugung verzichten, und damit Lernhürden beseitigen.

Die Verschiedenheit der Kinder wird nicht nur akzeptiert, sondern als Bereicherung erlebt. Kahl zeigt uns, dass solche Aussagen von Lehrern an den gezeigten Schulen nicht nur als Worthülsen in den Äther geblasen werden. Vielmehr werden vielerorts die herkömmlichen Jahrgangsklassenstrukturen aufgelöst, Schule kann mit Gewinn in altersgemischten Gruppen stattfinden.

Reinhard Kahls Film zeigt, dass von innen kommende Begeisterung (der Lehrer) ansteckend und entkrampfend wirken kann. Begeisterung wird nicht als Methode angewendet (sie erscheint innerhalb der gelungenen Beispiele noch nicht einmal als erwähnenswert). Doch als Zuschauer sehen wir den Funken überspringen und erkennen, was „echte" Lehrer von denen unterscheidet, die das Lehrersein „nur" als Job sehen.

Kahl zeigt, wie die Schüler ein Stück Würde wiedergewinnen, wenn sich Schule von tayloristischen Lernfabriken zu einer Lebenswelt wandeln. Er zeigt, wie sich in den neuen Lernwelten auch Schlüsselqualifikationen entwickeln, die in der modernen Arbeitwelt dringend nachgefragt werden: Selbstmotivation, die Fähigkeit, sich selbstständig in neue Themengebiete einzuarbeiten, Team- und Kommunikationsfähigkeit und vieles andere mehr.

Er zeigt dies gegen die Ängste von Eltern und Lehrer, die kein Vertrauen darin haben, dass ihre Kinder lernen WOLLEN, und er zeigt dies gegen die Ängste von Eltern und Lehrer, die ihre Kinder angesichts der harten Anforderungen der Arbeitswelt scheitern sehen, wenn sie nicht nach dezidiert festgelegten Zeitplänen streng kontrollierbar jederzeit abfragbare und für jeden gleiche Inhalte lernen.

Der Film zeigt nicht, wie man von der Vision ins Handeln kommt. Er fordert daher die Kreativität all jener heraus, die sich zur Vision verführen lassen.

Fazit: Ein zurecht hochgelobter Film, der in jeder Schule gezeigt werden müsste. Ein sehenswerter Film für jeden, der sich eine lebenswerte Zukunft für junge Menschen hierzulande wünscht. Eine Zukunft, die heute beginnt.

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Schön! Es besteht Interesse an der neu geplanten SchuB-Klasse der KSF. Jedenfalls geht das aus Anfragen von Schülern und Schülereltern aus den jetztigen Klassen 7 hervor. Nicht nur sogenannte "Schulversager" und "Problemschüler" wünschen einen neuen SchuB, sondern auch solche, die das Praxis- und Projektkonzept von SchuB einfach gut finden. Und ich kann versichern:


David Alka (Bild oben) und Nico Ludwig wollen mit ins SchuB-Boot. Schön, alle sind mir willkommen, die unbedingt wollen!


Für die 1. Besprechung zwischen KSF-Schulleitung und Schub-Lehrteam habe ich folgende "MERKBLÄTER" verfasst:

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Gerd Kassel Hauptstraße 41 63579 Freigericht - Horbach

Tel.: 06055/84937 - Handy: 0173/5671756

E-Mail: gerd.kassel@online.de; AG.Kassel@t-online.de

Website: www.kanukassel.de                                                                                                        Freigericht, den 2.6.2006

 
                                  Organisatorische Vorrausetzungen für die SchuB-Klasse 2006/07

Aus dem aktuellen SchuB-Erlass, den zugänglichen Infos bereits bestehender SchuB-Klassen und den Maßgaben des 1. SchuB-Lehrgangs in Grünberg im Mai 2006 (M1 „Eingangs-, bzw. Orientierungsphase“) ergeben sich folgende organisatorische Notwendigkeiten für die Einrichtung der SchuB-Klasse an der KSF:

1. Die SchuB-Klasse benötigt einen eigenen, pädagogisch und organisatorisch günstig gelegenen KLASSENRAUM mit Internet(DSL)-Anschluss und mindestens 1 neuen Rechner als „Info-Zentrale“ für projektorientiertes Arbeiten in der Schule! Der KLASSENRAUM der SchuB-Klasse ist keinen anderen Klassen zugänglich, so dass SchuB-Schüler all ihre UNTERRICHTSMATERIALIEN im Klassenraum deponieren können.

2. SchuB-Schüler bekommen KEINE Hausaufgaben auf, lernen und arbeiten also überwiegend in Teamarbeit in der Schule täglich 7 Stunden in ihrem Klassenraum und bekommen hierfür optimale Lern- und Arbeitsbedingungen.

3. SchuB-Schüler und ihre Eltern bekommen eine sozialpädagogische Betreuung und Beratung durch eine Fachkraft, die mit halber Stelle = 20 Stunden in der Woche zu Verfügung steht und mit den unterrichtenden Lehrern ein Team bildet.

4. SchuB-Lehrer unterrichten und arbeiten im Team. Für die Koordination der Teamarbeit steht den SchuB-Lehrern wöchentlich 1 Koordinationsstunde Ermäßigung zu Verfügung.

5. Der SchuB-Klassenleiter betreut die Schüler intensiv während der 2 Tage in den Praktikumsbetrieben und ist für eine optimale Zusammenarbeit von Schule und Betrieb zuständig. An den 2 Tagen des Schülerpraktikums ist der Klassenleiter vom normalen Unterricht entbunden und erhält für die kontinuierliche organisatorische und inhaltliche Arbeit vor Ort in den Betrieben 6 Wochenstunden Unterrichtsermäßigung!

6. SchuB-Lehrer sind verpflichtet, am sehr umfangreichen, speziellen Fortbildungsprogramm des HKM, organisiert durch das Amt für Lehrerbildung, teilzunehmen. Das Lernprogramm besteht aus 12 (!) so genannten Lern-Modulen. Diese Fortbildung findet regelmäßig 1,5 Tage in Grünberg und viele Nachmittage in Frankfurt oder Friedberg statt.

7. Darüber hinaus wird  über die COMMUNITY des HESSISCHEN BILDUNGSSERVERS ein schuB-internes Online-Fernstudium durchgeführt, mit permanenter Evaluation, speziellen „Haus“-Aufgaben und Erfahrungsberichten für die SchuB-Lehrer.

Das heißt, unsere SchuB-Arbeit an der KSF wird für andere SchuB-Lehrer an anderen Schulen öffentlich gemacht! 

Gerd Kassel, SchuB-Klassenleiter, Schuljahr 2006/07

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Gerd KasselHauptstraße 41 63579 Freigericht - Horbach

Tel.: 06055/84937 - Handy: 0173/5671756

E-Mail: gerd.kassel@online.de; AG.Kassel@t-online.de

Website: www.kanukassel.de                                                                                                           Freigericht, den 6.6.2006

 

                                Inhaltliche Veränderungen für die SchuB-Klasse im Schuljahr 2006/07

Welche Inhalte und Methoden müssen sich bei SchuB im Vergleich zum bisherigen Hauptschulunterricht ändern? Welche inhaltlichen, pädagogischen und methodischen Innovationen ergeben sich aus dem SchuB-Erlass und den Schlussfolgerungen der SchuB-Lehrerfortbildung?

Zunächst bleibt, dass auch für SchuB-Schüler/innen der bestmögliche HAUPTSCHULABSCHLUSS angestrebt wird. Aber der Weg dorthin ist anders:

1.  SchuB verbindet Schule und Betrieb, Lernen und Arbeiten, Theorie und Praxis und schöpft eine neue Schul- und Lernmotiviation aus der intensiven praktischen Arbeit der SchuB-Schüler/innen.

2.  SchuB-Lehrer/innen bemühen sich um eine gute inhaltliche Zusammenarbeit mit den Praxisbetrieben bei der Erziehung von Schub-Schüler/innen.

3.  SchuB-Schüler/innen fühlen sich in ihrer Schule und in ihrer Klasse wohl und geborgen. SchuB fördert Freude und Erfolgserlebnisse beim Lernen und Arbeiten.

4.  SchuB arbeitet in Team- und Projektarbeit schülerzentriert ohne Leistungsdruck, Klassenarbeiten und Hausaufgaben. Zeugnisnoten werden trotzdem erteilt. Wie sie zustande kommen sollen, muss im SchuB-Lehrteam und gemeinsam mit den SchuB-Schüler/innen geklärt werden.

5.  SchuB-Unterricht zentriert sich nicht auf die Defizite der Schüler/innen, sondern fördert das, was sie können! Für jeden Schub-Schüler werden individuelle Förderpläne erstellt.

6.  Unterrichtsstoff, Lerninhalte und Projekte werden gemeinsam mit den SchuB-Schülern geplant und organisiert.

7.  Das SchuB-Team verzichtet auf üblichen  fragend entwickelnden Frontalunterricht.

8.  SchuB-Schüler/innen übernehmen Mitverantwortung für ihren Lernzuwachs und Schulerfolg. Sie werden zu eigenständiger, selbstverantwortlicher Teamarbeit angeleitet.

9.  SchuB vermeidet alles, was bei Schüler/innen Passivität, Schulangst, Schulversagen und Minderwertigkeitgefühle hervorruft.

10. Das SchuB-Lehrream kümmert sich nicht nur um die Organisation angemessenen Unterrichts, sondern auch um die SchuB-Schüler/innen, ihre Probleme, Sorgen und Nöte. SchuB-Lehrer gängeln und beschämen SchuB-Schüler/innen nicht, sondern behandeln sie mit Respekt und fördern ihr Selbstbewusstsein.

Gerd Kassel, SchuB-Klassenleiter Schuljahr 2006/07

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Das neue SchuB-Schuljahr 2006/07 beginnt mit einer 4-wöchigen ORIENTIERUNGSPHASE. Hier lernen sich die SchuB-Schüler/innen in ungewöhnlichen Aktionen und Projekten ziemlich gut kennen. Denn es geht hier gleich zur Sache:


heißt das Motto vom 9.9. - 16.9.2006. Denn wir ziehen in dieser Zeit gemeinsam  in KANUS und mit ZELTGEPÄCK das Lahntal hinunter. (siehe hierzu auch die Seite "Kassels KANUSCHULE" und die neue Seite "SchuB-Projekt 1" unter "SchuB-KLASSE"! Auf der Seite "SchuB-Projekt 1" erfährt man alles Interessante über das 1. SchuB-Kanuprojekt im Sept. 2006!

"ÜBERS WASSER AUF ZU NEUEN UFERN!"

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