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DAS IST EIN SAUBLÖDER SZENESPRUCH, DER FÜR DIE KASSEL-FAMILY NICHT VON BEDEUTUNG IST. HATTE MAN ERST MAL SOLCHE SPORTUNFÄLLE, WIE HIER  ANSCHAULICH BESCHRIEBEN, DANN KOMMT EINEM SOLCHER QUATSCH BESONDERS ZYNISCH UND DUMM VOR. AUF DIESER SEITE MÖCHTE ICH DAHER JUNGE UND UNERFAHRENE EXTREMSPORTLER DAVOR WARNEN, KOPF UND KRAGEN ZU RISKIEREN. DENN MIT KAPUTTEN KNOCHEN IM ROLLSTUHL ZU HOCKEN, DAS BRINGT ALLES, NUR KEINEN FUN!                                                                                                                                                          

Volle Pulle hinein ins Vergnügen! Nur: Wo wird es enden?


 Darauf war ich stolz. Zumal wir Starkwind- und Brandungswindsurfen, Segeln, Wildwasserpaddeln, Seekajaktouren in entlegene Gegenden, Ski alpin, Snowboarden usw. sehr oft und stets mit der ganzen Familie betrieben haben. Und dabei ging es besonders darum, die Risiken möglichst zu minimieren, die solche Sportarten in sich bergen.

Das geht nicht immer, wie jeder weiß. Denn plötzliche, unvorhersehbare Ereignisse wie Wetterwechsel, Materialbruch, Erkrankungen u.a. bedeuten grundsätzlich ein sogenanntes Restrisiko bei allen Natursportarten. Hierdurch unterscheiden sie sich vom Schachspielen. 

Auch dieses Restrisiko haben wir minimiert durch exakte Tourenplanung, Nutzung von Sicherheitsequipment, ständige Materialchecks, Erste-Hilfe-Ausrüstung und natürlich Aktionsstopp bei extremen Wetterlagen wie Orkan, Schneesturm, Gewitter und Hochwasser. Also, wir haben es nicht übertrieben und beim Natursport Kopf und Kragen riskiert. Und der unter Extremsportlern beliebte Spruch „NO RISK – NO FUN“ erschien mir stets gefährlicher Blödsinn. Wir haben das Risiko gemieden, wo immer es gegenwärtig und uns bewusst war.      

                               ABER SPASS HABEN WIR TROTZDEM!

Bis sich das Blatt plötzlich wendete! Denn ab der Jahrtausendwende ging es plötzlich Schlag auf Schlag, ein Unfall nach dem anderen und einer schlimmer als der andere! So stellte sich zwangsläufig die Frage:

      SIND SPORTUNFÄLLE NORMAL, LEICHTSINN, PECH ODER DUMMHEIT?

Zunächst erwischte es Astrid Ostern 2000 mit zertrümmertem Nasenbein und schlimmen Gesichtsverletzungen nach einem Mountainbikesturz in den südlichen Ausläufern der Cevennen am Lac du Salagou. Kein Risiko-Downhill mit volle Pulle! Nein, sie wollte früh am Morgen im nächsten Dorf nur Baguette holen und trug natürlich keinen Helm. Ihr zerschnittenes Gesicht steckte voller messerscharfer, roter, ortsüblicher Schiefersplitter. Sie musste in Montpellier in einer Spezialklinik für Gesichtschirurgie stationär wieder zusammengeflickt werden. Die Narben sind heute noch unübersehbar. 

Kurze Zeit später zog ich mir meine erste schwere Knöchelfraktur beim Starkwindsurfen in Holland zu. Damit musste ich im Oktober 2000 bei Windstärke 9 knapp 2 Stunden um mein Leben schwimmen. Ich war allein und zu weit draußen auf dem tobenden Meer. Das war eindeutig Leichtsinn! Die Sonne ging unter und es wurde schnell dunkel. Trotz Helm, Schwimmweste und Neoprenanzug wäre ich beinahe an Unterkühlung gestorben. Zwei Windsurfer entdeckten mich zufällig total erschöpft am Strand. Es folgten Operation, Einbau einer Metallplatte und 3 Monate Gips, danach mühsamer Aufbau abhanden gekommener Muskelmasse und Kondition.

                              UND DANN KOMMT'S RICHTIG DICKE!

Im Januar 2003 der vorläufige Höhepunkt unserer Unfallserie: Es erwischt mich beim Snowboarden in den französischen Alpen – trotz Helm, weichem, griffigem Schnee und schönstem Wintersportwetter. Ich weiß nicht mehr genau wie, aber mit 5 Trümmerbrüchen in beiden Beinen muss ich bei – 17° Grad aus 2400 m geborgen werden – 4 Stunden lang mit Schlitten und Helikopter. Spät abends komme ich in Cluses noch unters Messer. Der absolute Horror! Es folgt später in Deutschland eine ganze Operationsserie und als Höhepunkt eine chronische Knochenmarksepsis. (siehe hierzu die Seiten "Knochensalat" und "Chronische Sepsis")

                             SEITDEM IST SCHLUSS MIT LUSTIG!

Auf 30 Jahre Extremsport ohne Unfall folgen nun jahrelange Grenzerfahrungen und extreme Erlebnisse fernab des Abenteuer- und Extremsports. Diese finden nunmehr in Krankenhäusern, Operationssälen und auf Intensivstationen statt. In dieser Zeit werde ich zwangsläufig vom Extremsportanhänger zum Computerfreak. Monatelang an den Rollstuhl gefesselt steige ich als Beschäftigungstherapie ein in eine virtuelle Welt, die mir bisher fremd und suspekt war. So entstand diese Homepage und ihr stets wachsender Umfang ist ein Indiz dafür, dass ich noch immer nicht wieder in der Lage bin, vom Schreibtisch und aus dem Internet zu fliehen.

Auf dieser Seite möchte ich ein bisschen über meine aktuellen Unfälle, Operationen, Ängste, Schmerzen und Folgeschäden berichten. Darüber liest man in den diversen Hochglanz-Sportzeitschriften, für die ich ja selbst auch schreibe und bunte, geile Bilder liefere, selten was. Das ist kein Wunder! Über Risiken und Nebenwirkungen möchte eigentlich niemand was wissen. Allenfalls, wenn’s passiert ist. Ansonsten wird’s verdrängt! Aber Risiken verdrängen ist ein Fehler! Deshalb diese Seite. Sie soll anschaulich und bewusst krass die Kehrseite des faszinierenden Extrem- und Natursports zeigen. Sie verändert das ganze Leben für die Betroffenen. Ich bin betroffen und möchte hier Leute wie mich betroffen machen!   


Je mehr es fetzt, umso geiler! Doch wenn's auch den Körper zerfetzt, wird  ein Stück Lebensqualität zerstört!

 
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