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Seit 32 Jahren ist Gerd Kassel Lehrer im Schuldienst des Landes Hessen - genauso lang (quatsch, noch viel länger!) sitzt er im Kanu als umweltfreundlichem Fortbewegungsmittel. Komisch, aber erst vor 12 Jahren kam er auf die Idee, Beruf und Hobby sinnvoll miteinander zu verbinden und ein durchdachtes,  lernorientiertes Konzept für erlebnispädagogisches PADDELN IN DER SCHULE zu entwickeln. Aber als das Konzept fertig war, da ging es sofort in die "Vollen"! Aufbau einer schuleigenen Kanuflotte, mehrmals jährlich mehrtägige Großprojekte auf Lahn, Fulda und Weser! Hierüber - das KONZEPT und die ORGANISATION -  soll auf diesen Seiten (siehe links neben die Untertitel) ausführlich in Wort und Bild berichtet werden.

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Siehe hierzu auch die neue SONDERSEITE

"SPORT - SPIEL - Spaß" - http://www.kanukassel.de/1125911.html   

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Das nun in Kürze auf dem Buchmarkt erscheinende KANUPROJEKT-BUCH "Übers Wasser auf zu neuen Ufern" von meiner Tochter Sina Brendel (geb. Kassel) und mir dokumentiert haarklein meine jahrzehntelange, erlebnispädagogische Kanuprojekt-Arbeit an der Kopernikusschule Freigericht und gibt dem dabei bevorzugten PRAKTISCHEN LERNEN auch einen pädagogischen, theoretischen Überbau! 

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Im Mai 2007 führte ich mein letztes Kanu-Großprojekt an der Kopernikusschule Freigericht durch. Wenige Tage später bekam ich eine neue schwere Knochenmarksepsis und ein halbes Jahr später einen Herzinfarkt. Da war Schluss mit meiner arbeitsintensiven Erlebnis-pädagogik  an der größten allgemeinbildenden Schule Deutschlands. 

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Doch was passierte zwischenzeitlich mit der großen Kanuflotte der Schule?

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Im August 2008 begleitete ich die "Vogelschutzgruppe Horbach" bei einem Kanu-Wochenendausflug auf der Lahn, wo die "mobile Kanuflotte" im Einsatz war. Es hat mir gut gefallen! Deshalb bericht ich hierüber auf der neuen Seite " BlaufederLahn 2008 - http://www.kanukassel.de/110923/602738.html








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Nichts bleibt, wie es ist! Auch Gutes ist vergänglich. Denn obwohl "Kassels KANUSCHULE" (Link: http://www.kanukassel.de/110923/index.html) ein ungewöhnlich erfolgreiches Unterrichtsprojekt mit erlebnispädagogischem Schwerpunkt war, hat das letzte Stündlein dieses beinahe schon kulthaften, legendären KANUPROJEKTS geschlagen. 12 Jahre war ich mit "wilden", braven, lieben, aufsässigen oder sogar "schwer erziehbaren" Schülerinnen und Schülern der Kopernikusschule Freigericht (www.ksf.de)  auf den schönsten Kanuwanderflüssen Hessens - auf Lahn, Fulda und Weser - unterwegs. Nicht nur JUST FOR FUN, sondern auch zum praktischen Erlernen sogenannter Schlüsselqualifikationen.  Meist waren es komplette Schulklassen aus dem Haupt- und Realschulbereich. Ergänzend dazu gab es jedoch auch offiziellen Wahlpflichtunterricht (WPU), in den sich Hauptschüler/innen der 8. Klasse für ein ganzes Schuljahr einwählen konnten: WPU "Kanufahren" (siehe Link: http://www.kanukassel.de/110923/359535.html). Das heißt, ich war viele Jahre mehrmals im Schuljahr mit Kids draußen unterwegs, die "Bock" hatten auf ungewöhnliche Abenteuer unter erheblichen körperlichen Anstrengungen. Absolute Höhepunkte dieser Anstrengungen waren die Fulda/Weser-Kanuprojekte für Fortgeschrittene über 9 Tage mit Zeltgepäck von Rotenburg nach Hameln (Link: http://www.kanukassel.de/110923/129382.html#top). Im Jahr 1994 begannen wir mit dem Bau eigener Holzkanus unter der fachmännischen Leitung meines damaligen Kollegen Oberstudienrat a.D. Erich Schust (Link: http://www.kanukassel.de/110923/269343.html#top). Es endete mit einer zusammelngebettelten, großen Kanadier- und Kajakflotte der bekannten Marken OLD TOWN (Link: http://www.sport-schroeer.de/) und PRIJON (Link: http://www.prijon.com/). Im Rahmen dieser Bettelaktionen wurde ich Artikelschreiber beim KANU-Magazin (www.kanumagazin.de) und der Zeitschrift OUTDOOR (www.outdoor-magazin.com) , Buchautor beim Pollner-Verlag (www.Pollner-Verlag.de) und Katalog-Fotograf und Videofilmer für die Luftbootfirma GRABNER (www.Grabner-Sports.at). Die umfangreiche, mobile Kanuflotte der Kopernikusschule Freigericht ist zwar noch da, aber niemand mehr, der erlebnispädagogische Kanuprojekte im Stile von "Kassels KANUSCHULE" durchführen kann oder will! Schade! 

  

Beim letzten WPU-Lahnprojekt im Mai 2007 (siehe Link: http://www.kanukassel.de/110923/359735.html) zeigt sich, dass ich den körperlichen und nervlichen Anstrengungen eines schwierigen Projekts nicht mehr gewachsen bin. Nur mit Mühe rette ich mich bei diesem definitiv letzten Projekt dieser Art von mir ins "Ziel". Niemand kam zu Schaden! Nur ich selbst! Denn kurze Zeit nach dem  gescheiterten, turbolenten Projekt brach mein Immunsystem zusammen und führte zum erneuten Aufflackern einer schon älteren, tückischen Erkrankung namens Osteomyelitis (Link: http://www.kanukassel.de/137481/370153.html). In den letzten Wochen einer schmerzhaften "Auszeit" wurde mir klar, dass ich mir leider "Kassels KANUSCHULE" gesundheitlich nicht mehr leisten kann. Deshalb der endgültige Entschluss: Schluss damit!  Aber das ist jetzt nicht weiter tragisch, denn ich gehörte noch nie zu den Menschen, die an alten Dingen allzu wehmütig hängen, wenn neue, interessante Dinge anderer Art zu tun sind. Und mir fallen sicher wieder neue Dinge - privater Natur (Link: http://www.kanukassel.de/373876/index.html ) und hoffentlich auch beruflicher Art ein. Das KANUPROJEKT ist in all seinen Facetten von mir und meiner Tochter Sina, die ab 9/07 als Lehramtsreferendarin in Bayern tätig sein wird, ausgereizt worden: Sina hat in München an der Ludwig-Maximilians-Universität ihre Examensarbeit über "Erlebnispädagogik am Beispiel Kanufahren" geschrieben und demnächst kommt im Pollner-Verlag (Link: www.Pollner-Verlag.de) unser neues Kanuprojektbuch "KANUFAHREN ALS SOZIALE THERAPIE" auf den Buchmarkt. (Siehe Link: http://www.kanukassel.de/294996/328359.html). Dazu gibt es eine anschauliche Kanuprojekt-Begleit-DVD (siehe Link: http://www.kanukassel.de/300196/305353.html). Also, wir sind fertig. Ich bin fertig! Auf zu neuen Taten! 


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Natürlich wird meine hier auf der Website über die Jahre hinweg stets "gewachsene" Info-Seite "Kassels KANUSCHULE" für die "Nachwelt" erhalten bleiben. Es gab seit meinen ersten Veröffentlichungen hierüber im KANUMAGAZIN 2001 sehr viel interessierte Besucher und Anfragen. Erlebnispädagogik wird vor allem für die Ganztagschule von Morgen von ganz besonderer Bedeutung sein. Denn wer sich vorstellt, dass eine Schule von morgens bis abends ausschließlich als LERNFABRIK organsiert werden sollte, der ist schief gewickelt. 




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Diese 4 paddeltauglichen Kanus aus Sperrholz wurden in Nachmittag-AGs mit Hilfe von Schülern der Kopernikusschule Freigericht für die Verwendung  in unseren Kanuprojekten selbst gebaut. Mehr dazu auf der Seite "Eigenbau-Kanus"




Zwar ist das schon so lange in Arbeit befindliche Kanuprojekt-Buch immer noch nicht fertig, dafür aber schon mal die 1. Fassung einer Film-Dokumentation, welche das Projektbuch angemessen veranschaulichen soll. 6 Stunden Projektgeschehen auf Lahn, Fulda und Weser geben Einblick in Planung, Organisation und praktische Durchführung von Gerd Kassels Kanuprojekten an der Kopernikusschule Freigericht. Gegen eine Spende von 10 Euro je Film für die Kanukasse können die Filme hier bestellt werden: gerd.kassel@online.de


Zwar sind die 6 DVDs hübsch bedruckt und auch das Hüllen-Cover wirkt professionell. Nur: Mit dem Filmen habe ich erst im Frühjahr 2005 angefangen und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Also Gnade beim Urteil über die filmtechnische Gestaltung. Probleme habe ich vor allem beim Kürzen des umfangreichen Filmstoffs! Eins kann ich allerdings versprechen. Die Filme sind sehr informativ und authentisch!



 

Meldung der FRANKFURTER RUNDSCHAU vom 16. Juni 2004

Düsseldorf/Marburg – 15. Juni – DPA – Für viele Jugendliche in Deutschland ist die Natur zunehmend ein unbekanntes und langweiliges Feld. Nur jeder sechste Schüler interessiere sich für Pflanzen, mehr als 50 Prozent könnten sich nicht an ein Naturerlebnis erinnern, heißt es in der am Dienstag in Düsseldorf vorgestellten Studie „Jugendreport Natur“ der Universität Marburg und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW. In der Vorgängerstudie von 1997 hatte noch jeder dritte angegeben, sich für Pflanzen zu interessieren.

Die Entfremdung der Jugendlichen von der Natur spiegele sich auch in ihrem Wissen wieder: So glauben 54 Prozent der 1405 in Hessen und Nordrhein-Westfalen befragten Schüler, Vanilleschoten seien gelb oder weiß – und nicht, wie in Wirklichkeit, braun bis schwarzbraun. Jeder neunte Schüler nehme an, Enten seien gelb. Vor sieben Jahren habe nur jeder 14. Befragte diese Auffassung vertreten.

Der Einfluss der Medien sowie fehlende Naturerfahrungen führten dazu, dass Jugendliche die Natur immer weiter verniedlichten, sagte Studienleiter Rainer Brämer. Dieses „Bambi-Syndrom“ führe zu einer übertriebenen Naturverehrung. So sei es für die Mehrheit der Befragten ein Tabu, Bäume als Rohstoffe und Tiere als Nahrungsmittel anzusehen. „Junge Menschen haben offensichtlich ein unrealistisch rosarotes Bild von der Natur“, sagte der Soziologe Brämer. Nur neun Prozent der Befragten erlebten Natur auch als gefährlich.

Nun denn, was ist dagegen zu tun? Ganz einfach: Man muss den Kids die Natur wieder näher bringen. Und zwar hautnah! Genau das (und mehr) erreichen meine schulischen, erlebnispädagogischen Kanuprojekte an der Kopernikusschule Freigericht. Bald geht es wieder raus: Zum Erleben, Fühlen, Schmecken, Riechen und praktischen Lernen!




(Text entdeckt bei http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,415947,00.html  nach einem Tip von Karsten Hauschild)

NATURBILD VON SCHÜLERN

Lieber Bambi als ein echtes Reh

Sie trauen sich nicht, Käfer anzufassen, haben noch nie ein Reh beobachtet und wissen nicht, wo die Rosinen herkommen: Schüler wissen wenig von der Natur, neigen aber zu "bambihafter Verniedlichung" und "übertriebener Waldmoral", so das Ergebnis einer neuen Studie.Der Deutsche Jagdschutzverband ist entsetzt: Bei einer Befragung von 2200 Schülern stellte sich heraus, dass Schüler sich nicht trauen, Frösche und Würmer spontan in die Hand zu nehmen. Sie kommen nicht darauf, dass Tiefkühlspinat ein Naturprodukt sein könnte, und finden das Jagen von Rehen schädlich.

DDP Biologieunterricht im Wald (in Witten): Noch nie ein Reh gesehen. Das Interesse von Jugendlichen an der Natur nehme rapide ab, so die Folgerung des Jagdschutzverbands (DJV) und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) aus der gemeinsam in Auftrag gegebenen Studie. Die repräsentative Befragung ergab, dass die Jugend "auf Distanz zur realen Natur" gehe, so die Verbände. Ein Drittel aller Schüler zwischen 12 und 15 Jahren hat noch nie einen Käfer oder Schmetterling auf der Hand gehabt, jeder Vierte noch nie ein Reh in der Natur beobachtet.

Digitale Fantasiewelten hingegen stünden hoch im Kurs, heißt es im "Jugendreport Natur 06" des Marburger Natursoziologen Rainer Brämer. So verbringen die Schüler der Klassen sechs bis neun täglich bis zu vier Stunden vor dem Bildschirm; mehr als zwei Drittel besitzen einen eigenen Fernseher oder Computer.

Jugendlichen sei eine "übertriebene Waldmoral" eingepflanzt worden, sagte der Soziologe vom Marburger Universitätsinstitut für Erziehungswissenschaft. Es überwiege eine "bambihafte Verniedlichung der Natur" in den Köpfen, die sich in Leitsätzen wie "Tiere nicht stören", "Im Wald auf Wegen bleiben", "Pflanzen nicht beschädigen" oder "Nichts wegschmeißen" erschöpfe. Viele denken, es sei verboten, Frösche oder Würmer spontan in die Hand zu nehmen. Oft hielten Schüler die Natur für "immer gut" und jegliche Nutzung für schlecht. Natur diene ihnen hauptsächlich als "Kulisse für Feste und Sport".

Was nochmal ist eine Rosine?

Auch das Wissen über Zusammenhänge fehle oft, so Brämer. Mehr als die Hälfte der Schüler in Nordrhein-Westfalen ahnt nicht, dass Rosinen getrocknete Trauben sind. Zahlreiche Schüler wissen auch nicht, dass Sahne und Pudding aus natürlichen Rohstoffen hergestellt werden.

Bio-Äpfel oder Tiefkühlspinat als Naturprodukte zu bezeichnen, kommt vielen Schülern nicht in den Sinn. Wer denkt, das treffe nur für Stadtkinder zu, irrt: Auch wenn es auf dem Land mehr Naturkontakte gebe, führt das nicht zwangsläufig zu mehr Wissen. "Sie leben alle hinter Glas. Sie sitzen im Auto oder vor dem Computer", sagte Brämer.

"Fehlende Erlebnisse im Freien führen zu einem diffusen, teils verklärten Naturbild", betonte Jochen Borchert, Präsident des Jagdschutzverbandes. "Die Jugendlichen erklären den Wald zum verletzlichen und schutzbedürftigen Natur-Symbol schlechthin und verurteilen seine Nutzung." Dabei werde verkannt, "dass unser Wald das Ergebis behutsamer Bewirtschaftung über Generationen hinweg ist". Gleichzeitig fröne die junge Generation jedoch in bislang nicht gekannten Ausmaß dem Konsum - ohne zu durchschauen, welche drastischen Eingriffe in die Natur nötig seien, um Massenwaren wie Computer und Handys herzustellen oder mit dem Billigflieger in einen Kurzurlaub zu starten.

Dies belege, dass die seit Jahren propagierte Erziehung zur Nachhaltigkeit bei den Jugendlichen "weitgehend wirkungslos geblieben ist", beklagte Marie-Luise Fasse, nordrhein-westfälische Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Borchert forderte, der pädagische Auftrag müsse "noch stärker Naturerlebnis als Naturverklärung sein": "Die Jugend muss die heimische Natur wieder verstärkt mit allen Sinnen entdecken, denn nur was wir kennen, können wir richtig schützen."

Bereits 2003 und 1997 hatte Soziologe Brämer größere Studien zur Naturerfahrung von Jugendlichen erstellt. Sie hatten unter anderem offen gelegt, dass viele Kinder Enten für gelb halten. Der neueste Jugendreport dokumentiere ein zunehmendes Verschwinden der Natur aus dem alltäglichen Horizont junger Menschen. Unklar sei, ob das Interesse an der Natur bei ihnen später doch noch erwachen wird.

cpa/afp/dpa




Mit mehr als 30 Kids unterwegs auf der Lahn von Wetzlar bis zum Rhein - bei Kassels Schul-Kanuprojekten an der Kopernikusschule Freigericht (www.ksf.de) ist was los und es wird jede Menge erfahren, erlebt und  gelernt! (siehe auch die Sonderseite "Lahnprojekt 2004")                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              




1994 begann Gerd Kassel an der Kopernikusschule Freigericht mit dem Aufbau einer schuleigenen, mobilen KANUFLOTTE. 10 "Old Town"-Kanadier mit Paddel und Schwimmwesten sowie ein spezieller KANUANHÄNGER hierfür wurden aus einem Sonderetat der EUROPASCHULE angeschafft. Das ist bis heute der Grundstock, der je nach Bedarf durch Gerd Kassels eigene Kajakflotte + Anhänger aufgestockt wird.


Durch diverse Schreib- und Fotografieraktivitäten (siehe hierzu die Seiten "Kassels Kanubücher" und "Reiseberichte") konnte Gerd Kassel eine materielle Unterstützung (Sponsoring) der größten deutschen Kanufirma PRIJON erreichen, welche natürlich auch den Kanuprojekten an der Kopernikusschule zu Gute kommt.




Die soliden und äußerst robusten PE-Kajaks der Firma PRIJON eignen sich bestens für den harten Verleih-Einsatz in Schulklassen 




Eigentlich habe ich seit einiger Zeit ein neues Buch in Arbeit über meine erlebnispädagogischen Kanuprojekte, aber ich habe den Eindruck, es wird mein erstes, kostenlos zu bekommendes "Internet"-Buch hier auf dieser Website! 




ABRISS DES PROJEKT-PAVILLONS! Es steht schon einige Zeit fest. Die Kopernikusschule wird nun konsequent als Ganztagsschule konzipiert und benötigt eine Kantine, in der Schüler mittags essen können. Das heißt, "meine" besetzte und zum Kanuprojekt-Pavillon umfunktionierte Schulbarracke wird in Kürze abgerissen und auf dem Grund wird die neue Schul-Kantine gebaut! Spannende Frage: Bekomme ich im Keller der Kantine einen neuen, großen Kanuprojekt-Lagerraum? 

LAHN-PROJEKT 2005: Vom 15.5. bis 22.5.2005 findet das diesjährige LAHNPROJEKT von Wetzlar bis zum Rhein statt, vielleicht als internationale Begegnungsfahrt mit Schülern aus Polen. 

FULDA/WESER-PROJEKT 2005: Diese Fahrt wird ein Großprojekt mit Schülern aus der 9. Hauptschulklasse und 10. Realschulklasse. Das Projekt findet vom 23.6. bis 1.7.2005 statt und führt von Rotenburg an der Fulda nach Hameln an der Weser. 

Lahnprojekt 2006 war ein echter Knaller mit täglich neuen "Konfliktbeschleunigern" (Der Begriff wurde von Sina Kassel in die Projektrealität eingeführt. Sie schreibt gerade eine Examensarbeit über Erlebnispädagogik und war 8 Tage mit vor Ort)

 
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